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Freiburg
Vom Gemüsegarten zum Hortus Conclusus. Die volle Blüte des mittelalterlichen Gartens
XIVe Studientage von den Jungen Mediävistischen Forschern (JCM)
Aus einer interdisziplinären und mehrsprachigen Perspektive werden diese Studientage sich dem Thema des mittelalterlichen Gartens widmen. Ob Speise- oder Lustgarten, höfischer oder philosophischer Garten, Liebes- oder Medizingarten, Hortus Conclusus oder Deliciarum - die mittelalterlichen Gärten sind eine Welt, die es in all ihren Aspekten zu erforschen und zu kultivieren gilt.
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Mendrisio
Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Geschichte, Landschaften, Architektur und Erschliessung eines Kulturerbes
Die Jahresschrift Histoire des Alpes – Storia delle Alpi – Geschichte der Alpen widmet ihren 31. Band (2026) dem Thema «Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum». Nachdem zwischen dem mittleren 19. und frühen 20. Jahrhundert über die Geschichte der Ordensgemeinschaften intensiv geforscht wurde – insbesondere von Klerikern, die Schriftquellen sammelten, transkribierten und übersetzten, sowie Monographien herausgaben – ist seit mehreren Jahrzehnten ein erneutes Interesse für das Thema im Alpen- und Voralpenraum spürbar, das namentlich auf die archäologische Forschung und die Ausweitung der Fragestellung über Religiosität zurückzuführen ist sowie auf die Bestrebungen einzelner örtlicher Behörden zur Diversifizierung des touristischen Angebots.
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Lyon
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Diese Nachwuchstagung möchte auf den Begriff der Bildung zurückkommen, der ein Schlüsselbegriff der europäischen Ideengeschichte ist. Ziel ist es, einerseits die Aufarbeitung der kanonischen Diskurse über die Bildung im 18. Jahrhundert fortzusetzen und andererseits die dissonanten oder marginalen Diskurse, die ihr ebenfalls gewidmet sind, zum Vorschein zu bringen. Diese Spannung zwischen Kanon und Rand wird innerhalb der philosophischen und religiösen Felder untersucht, in denen der Gedanke der Bildung entstand und sich weiterentwickelte.
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Löwen
Malgré les affirmations de simplicité des fondateurs de l’ordre des chartreux, images et œuvres d’art sont très largement présentes dans les monastères cartusiens, en particulier à la fin du Moyen Âge et durant la première modernité. Dans le cadre de cette conférence, nous souhaitons explorer plus avant de nouvelles pistes de recherche et ouvrir de nouvelles voies afin de mieux cerner le rôle des œuvres d’art et des images dans les chartreuses européennes.
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Paris
Kolloquium - Geistesgeschichte
Max Scheler und das Ressentiment
Ce colloque porte sur le thème du « ressentiment » dans la philosophie du phénoménologue allemand Max Scheler (1874-1928), en particulier dans son ouvrage consacré à cette notion, traduit en français dès 1933, ainsi que sur l’actualité, notamment politique, de ce concept, qui revient aujourd’hui sur le devant de la scène. Ainsi, la dernière réédition de la traduction française du livre de Scheler a fait l’objet d’importantes recensions dans les journaux Le Monde et Libération en 2022.
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Toulouse
Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften
Der Pfingstmythos in Literatur, Übersetzung, Denken, Kunst
Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die sich mit der Aufnahme, Darstellung und Interpretation des Mythos vom Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) beschäftigen. Die konkurrierende Erzählung vom ‚Pfingstwunder’ (Apostelgeschichte 2,1-4) und ihre Rezeption haben dabei weitaus weniger Aufmerksamkeit erfahren. Dies gilt für die Exegese des Bibeltextes wie für seine verschiedenen Translationen in der Literatur, den Künsten, der Ideengeschichte und der Übersetzungswissenschaft. Der Mythos von Babel hat vorwiegend Vorstellungen von sprachlicher Vielfalt als ‚Unglück’ oder ‚Fluch’ genährt, wohingegen die Episode der ’Feuerzungen’, die auf die Apostel herabkommen und sie in universelle Übersetzer und Dolmetscher verwandeln, die in ihnen unbekannten Sprachen kommunizieren können, eine andere Auffassung von Mehrsprachigkeit, Sprache, Sinn und Übersetzbarkeit nahelegt.
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Lyon
Politische Bildung: Bildung zur Gesellschaftlichkeit, moralische und religiöse Bildung
Internationale Ansätze (19. - 21. Jahrhundert)
Große internationale Erhebungen wie die ICCS-Erhebung der IEA oder die Erhebung des europäischen Eurydice-Netzwerks haben sich der schulischen politischen Bildung in einer vergleichenden Perspektive gewidmet. Allerdings nehmen diese Untersuchungen kaum die nicht-schulischen Akteure der politischen Sozialisation und deren Beziehungen zur Schule in den Blick. Darüber hinaus gehen sie nur am Rande auf die Beziehungen der politischen Bildung zur Moralerziehung oder zu religiösen Segmenten im Komplex der gesellschaftlichen Bildung ein. Das Kolloquium möchte dazu beitragen, in diesem Sinne über die regulativen Texte hinaus den Gesamtprozess der Herstellung von politischer Bildung und Bürgerschaftlichkeit zu diskutieren und politische Bildung auch unter Berücksichtigung dieser Dimensionen zu beleuchten. Die institutionellen, professionsspezifischen, wissenschaftlichen und politischen Herausforderungen der öffentlichen Bildungsmaßnahmen sollen zur Sprache gebracht werden.
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Lyon
Politische Bildung: Bildung zur Gesellschaftlichkeit, moralische und religiöse Bildung
Internationale Ansätze (19. - 21. Jahrhundert)
Im Rahmen eines internationalen Vergleichs will das Kolloquium die formellen und informellen Bildungspolitiken und -praktiken im Bereich der politischen Bildung untersuchen und dabei die Frage nach den (institutionellen, epistemologischen, pädagogischen, beruflichen) Beziehungen zwischen Bürgerbildung, Moralerziehung und Religionsunterricht (konfessionelle oder interkonfessionelle Perspektiven) oder religiösen Fakten (säkulare Ansätze) in den Mittelpunkt stellen.
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Freiburg
Le retour du politique. Mettre en scène, légitimer et défier le pouvoir à travers l’histoire
Rückkehr des Politischen: Inszenierung, Legitimierung und Herausforderung von Macht in der Geschichte
Lors de sa prochaine journée annuelle, la société suisse d’histoire économique et sociale entend se pencher sur la manière dont le pouvoir politique et la domination sont mis en scène, mais aussi défiés à travers l’histoire, et sur les moyens avec lesquels les différentes parties en présence articulent leurs revendications et défendent leurs intérêts. Ce questionnement sera posé de manière diachronique et interdisciplinaire.
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Paris
Beitragsaufruf - Religionswissenschaften
Archive der Diaspora - Diaspora der Archive
Gedächtnisse der Zerstreuung im deutschsprachigen Raum
Die Archive als Ort der Formung, Aufbewahrung und Weitergabe von Gedächtnissen - sei es in Form von Schriftstücken, Fotos oder Gegenständen – haben Archive in den letzten Jahren eine immer grössere Bedeutung bekommen. Im Kontext der Kulturwissenschaften und Memory Studies, aber auch der weltweit wachsenden Digitalisierung von Dokumenten aus Archiven, wächst seit einiger Zeit auch das Interesse an jüdischen Archiven als strategischen Orten der Wissensproduktion.
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Münster
Innovation und mittelalterliche Gemeinschaften in Nordwesteuropa (1200-1500)
Auf welche Weise trägt Innovation zur Neudefinition sozialer Gruppen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert bei? Eingebettet in ein größeres Forschungsvorhaben, das sich der Erforschung von Innovationen im Kontext des späten Mittelalters widmet, ist das Ziel dieses ersten Kolloquiums, das eine kontinuierliche Zusammenarbeit zu diesem Forschungsthema initiieren soll, ein dreifaches: die Rezeption von Innovationen in den jeweiligen Gemeinschaften zu beobachten; die Verbreitungs- oder Ablehnungsstrategien in den verschiedenen ausgewählten Gemeinschaften zu identifizieren. Schließlich die komplexen Wechselbeziehungen von Novation und Transformation in diesen vormodernen Gesellschaften zu verstehen, die einerseits "Neuheit" ablehnen und andererseits auf die Erfordernisse des Wandels
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Genf
Beitragsaufruf - Religionswissenschaften
Die Visualisierung des Unsichtbaren
2016 ging ein Studientag des Centre d’Etudes Médiévales (CEM) der Universität Genf der Frage nach, auf welche Weise sich die von der Musik inspirierten Sprache in der vormodernen Mystik dem per se Unsagbaren nähert. Die interdisziplinàre Tagung Mystik, Sprache, Bild. Die Visualisierung des Unsichtbaren (18./19.10. 2019) verschiebt die Perspektivevom Hör- zum Sichtbaren. Welchen Beitrag leistet die Analyse schriftliterarischer Berichte oder ikonographischer Bildzeugnisse für das Studium sprachlicher und bildlicher Repräsentationen des Göttlichen und der Begegnung mit diesem? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sollen mit Rückgriff auf Fallbeispiele aus dem literarischen und ikonographischen Fundus des europäischen und nahöstlichen Mittelalters und der Frühen Neuzeit bis zum 17. Jahrhundert gesucht werden.
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Aix-en-Provence
Kolloquium - Geistesgeschichte
L’avènement de la modernité s’est accompagné d’une critique radicale de la métaphysique traditionnelle. Depuis les Lumières (notamment françaises) et plus encore avec Nietzsche et sa déconstruction des « Hinterweltler », la quête de justifications ultimes (Letztbegründungen) ou de connaissances transcendant l’immanence est devenue une entreprise largement suspecte. Si le rétablissement de systèmes métaphysiques aspirant à « expliquer tout », comme le formulait Kierkegaard avec ironie, ne semble aujourd’hui ni possible ni souhaitable, se pose toutefois la question de savoir s’il reste légitime de poser des questions métaphysiques dans l’ère post-métaphysique, et sous quelle forme.
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Lyon
Die gregorianische Reform, eine „totale Revolution“?
Eine vergleichende Bilanz der Forschungen im deutsch- und französischsprachigen Raum
Cet appel à communications est dédié à un atelier de jeunes chercheurs dont l'objectif sera de faire un état des lieux de la recherche concernant la question de la réforme grégorienne, de sa définition et de la compréhension de ses enjeux, dans les espaces francophones et germanophones, dans une démarche non seulement comparatiste, mais aussi transdisciplinaire, puisqu'il s'agira d'interroger l'état de la question aussi bien en histoire politique qu'en histoire du droit, en histoire de l'art qu'en théologie, par exemple. Cet atelier de jeunes chercheurs est organisé par Tristan Martine (université Jean Moulin Lyon 3, CIHAM-UMR 5648) et Jérémy Winandy (universität Hamburg).
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Madrid | Alcalá de Henares | Pozuelo de Alarcón
Beitragsaufruf - Neuere und Zeitgeschichte
V. Internationale Kongress der Mythokritik „Mythos und audiovisuelle Gestaltung”
Der V. Internationale Kongress der Mythokritik „Mythos und audiovisuelle Gestaltung” ist eine Initiative des Forschungsprogramms Acis&Galatea, finanziert von der Autonomen Gemeinschaft Madrid und dem Europäischen Sozialfonds der EU. Der Kongress findet an vier Standorten mit den folgenden Themenschwerpunkten statt: „Germanische Mythen“ an der Universität Alcalá, „Klassische Mythen“ an der Universidad Autónoma, „Biblische Mythen“ an der Universidad Francisco de Vitoria und „Moderne Mythen“ an der Universidad Complutense. Beitragsvorschläge von interessierten Wissenschaftlernkönnen an einen der vier Standorte gesendet werden. Hierbei soll die Rolle des Kinos, der Fernsehserien und der Videospiele bei der Gestaltung und Adaption der antiken, mittelalterlichen und modernen Mythen in der heutigen Welt untersucht werden.
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Andé
Thematische Schule - Mittelalter
Digital Humanities und jüdische Geographie Europas
Perspektiven für eine Neubearbeitung der mittelalterlichen jüdischen Geschichte vor 1300
Die Sommeruniversität der Neue Gallia-Germania Judaica für Nachwuchswissenschaftler beschäftigt sich einerseits mit der Frage nach den Herausforderungen und andererseits den medialen Möglichkeiten einer Neubearbeitung der Geschichte jüdischer Orte vor 1300 entlang des Rheins. Anhand von sieben für das jüdische Mittelalter repräsentativen Orten in Frankreich und Deutschland sollen die überholten und gleichzeitig divergierenden Forschungsmeinungen zur jüdischen Geschichte dieser Orte genauer untersucht werden und als Exerzierfelder für das Herausarbeiten sowie das kritische Hinterfragen unterschiedlicher Forschungsansätze dienen.
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Paris | Champs-sur-Marne
Kirchliche Räume und weltliche Herrschaften
Definitionen, Modelle und Konflikte in Kontaktzonen (9.-13. Jahrhundert)
Cet atelier a pour but de faire dialoguer des jeunes chercheurs / chercheuses francophones et germanophones autour de la question des relations entre espaces ecclésiastiques et seigneuries laïques (IXe–XIIIe siècle) dans un espace correspondant à celui de l’ancien empire carolingien. L’objectif est d’étudier la naissance d’espaces ecclésiastiques définis juridiquement et délimités spatialement et de s’interroger sur la perception de ces territoires par les laïques, qui peuvent être influencés par ces nouveaux modèles spatiaux. Surtout, le cœur de cet atelier consistera en l’étude des zones d’interfaces entre ces deux types d’espaces, entre conflits et interactions, discontinuité et émergence d’aires aux caractéristiques particulières.
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Paris | Champs-sur-Marne
Kirchliche Räume und weltliche Herrschaften
Definitionen, Modelle und Konflikte in Kontaktzonen (9.-13. Jahrhundert)
La distinction claire entre monde laïque et monde ecclésiastique et le concept d’espace de domination, compris comme une zone connue, délimitée et donc cartographiable, semblent aujourd’hui être des notions évidentes. Elles ne l’étaient pourtant absolument pas dans un monde médiéval où, d’une part, la réforme grégorienne a entamé, à la fin du XIe siècle, un processus de séparation des pouvoirs aristocratiques laïques et ecclésiastiques et où, d’autre part, la conception de l’espace de domination aristocratique connut une évolution très importante, du Xe au XIIIe siècle, avec un phénomène de spatialisation, puis de territorialisation, du pouvoir, ce qui permet progressivement de passer d’une cartographie faite de points à l’émergence de zones de domination plus ou moins identifiables et donc représentables graphiquement.
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Paris
Thematische Schule - Geschichte
Diese trilaterale deutschfranzösisch-senegalesische Veranstaltung soll zu einem besseren Austausch in den Afrikastudien zwischen Europa, Afrika und anderswo beitragen. Dazu umfasst die Sommeruniversität die Lektüre theoretischer Texte, Präsentationen zu bestimmten Problematiken und Fallstudien sowie Diskussionen. Ziel ist es, eine Grundlage für zukünftige Forschung und Reflektion zu schaffen, welche neue Perspektiven und innovative Ergebnisse erlaubt.
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Frankfurt am Main
Grafen und Klöster in der fränkischen Welt
Ostfrankenreich, Westfrankenreich und Burgund. (Ende 9. Jahrhundert – Ende 11. Jahrhundert)
Cette journée d'études proposera un état de la recherche des jeunes chercheurs travaillant sur les espaces francophones et germanophones autour de la question des relations entre comtes et abbayes dans le monde franc durant la période post-carolingienne (de la fin du IXe siècle à la fin du XIe siècle). Durant cette période de changements politiques, la manière dont les comtes ont créé et/ou dominé des abbayes (abbatiat laïque, avouerie) et dont les moines ont représenté ces comtes (rouleaux des morts, livres de mémoire, documentation diplomatique) ont fortement évolué, suscitant des conflits, très souvent soulignés par l'historiographie, mais aussi des collaborations importantes, mises en valeur par la recherche récente. Les approches historiographiques diffèrent par ailleurs des deux côtés du Rhin et cette journée attachera une importance particulière à la comparaison des travaux francophones et germanophones.
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