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Nutzungskonflikte im Alpenraum seit 1970
Die Tagung konzentriert sich auf Nutzungskonflikte in den Alpen seit 1970, die sich, so die Ausgangsthese, vor dem Hintergrund und in enger Wechselwirkung mit einer Ökologisierung, Europäisierung und Regionalisierung des Alpenbogens entfalteten. Gesucht werden Beiträge zu folgenden Bereichen: Tourismus, Verkehr, Energie, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Kultur.
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Demokratiekritik, Autoritarismen und Populismen in Europa
Kontinuitäten und Brüche von der Zwischenkriegszeit bis heute
Angesichts des Gefühls der »Krise« der Demokratie in den letzten Jahren, versinnbildlicht durch den Aufstieg populistischer Bewegungen, ist heute in der politischen Debatte vieler europäischer Länder der Vergleich mit der Situation der Zwischenkriegszeit allgegenwärtig. Ist dieser Vergleich sinnvoll, um die für beide Perioden spezifischen Herausforderungen demokratischer Praxis zu verstehen? Ausgehend von dieser Frage eröffnet der Workshop das vom Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA) unterstützte Forschungsprogramm Welche Demokratie(n)? Reflexionen über die Krise, Modernisierung und Grenzen der Demokratie in Deutschland, Frankreich, England und Mitteleuropa zwischen 1919 und 1939.
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Wien
Wozu Fachgeschichte und wer soll sie schreiben?
Die Kultur- und Sozialanthropologie und ihr Verhältnis zur eigenen Geschichte und zu den Geschichtswissenschaften
„Die beste Art, eine Wissenschaft mitzuteilen, sei Erzählung ihrer Geschichte“. Diese kluge Empfehlung von Heinrich Du Bois-Reymond, Gründungsmitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, im Jahre 1872 entspricht allerdings nicht mehr der Praxis des wissenschaftsgeschichtlichen Arbeitens.
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Bamberg
Undiszipliniertes Soziologisieren?
Eine Erkundung zu Partizipationsmöglichkeiten und epistemischen Praktiken außerhalb des Hochschulstandards
Was kann eigentlich als “soziologisch” bezeichnet werden? Mit dieser Frage wollen wir versuchen eine Vielzahl an Problemen zu adressieren, die sich aus den Erfahrungen ergeben, bei der die Soziologie als wissenschaliche Disziplin Grenzen des Soziologisierens vorgibt. Dabei verstehen wir unter “soziologisieren” gerade nicht nur die Art und Weise, wie soziologisches Wissen in Form von empirischen Daten oder abstrakten Theorien generiert, sondern auch, wie diese angewandt, organisiert, darüber diskutiert und darauf Bezug genommen wird.
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Dakar
Genese(n) und Aktualität(en)
Die Frage der Reue ist in den öffentlichen Bereich vorgedrungen und betrifft heute bedeutende Gemeinwesen ebenso wie Individuen, wobei sie eine komplexe Beziehung zur Geschichte aufweist. Die Reue wurde zugleich zu einer globalisierten Größe und betrifft heute eine Vielzahl geografischer und kultureller Gebiete; sie bezieht sich auf Ereignisse, deren Tragweite, zeitliche Distanz oder Kontext keinesfalls vergleichbar sind. Die Wurzeln der Reue liegen in den unterschiedlichsten Traditionen (religiös, kulturell, national, gemeinschaftlich) begründet und ihre (über die Medien) erfolgende Veröffentlichung bringt säkularisierte Formen der Reue hervor, denen ein Großteil der Dimensionen fehlt, die traditionell den Begriff Reue definierten.
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Potsdam
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Mensch und Gesellschaft zwischen Natur und Geschichte
Zum Verhältnis von Philosophischer Anthropologie und Kritischer Theorie
Das Tagungsprojekt versteht sich als ein Versuch, zwei zentrale Traditionen der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts in ein Gespräch miteinander zu setzen: Zur Disposition steht der (ebenso auf Differenzen wie auf Komplementaritäten abhebende) Austausch zwischen der maßgeblich durch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno geprägten „Kritischen Theorie“ und der „Philosophischen Anthropologie“ in Gestalt der Entwürfe Max Schelers, Helmuth Plessners und (zeitversetzt) Arnold Gehlens.
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Persönlicher Einfluss auf den Herrscher in der römischen Kaiserzeit und dem frühen Mittelalter
Since rulers of the Imperial Roman Period and the Early Middle Ages occupied the highest (secular) position, individuals who exerted influence on them enjoyed a great extent of power. As a consequence, there was bitter rivalry between the various agents, which is reflected in discourses on legitimate and illegitimate influence. The goal of the conference is to establish interpersonal influence as a subject of historical research. Furthermore the study of influence on rulers is to make a contribution towards political history as well as the history of mentalities and discourse.
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Clermont-Ferrand
Beitragsaufruf - Neuere und Zeitgeschichte
Am 28. und 29. März 2014 wird das Laboratoire de Recherche sur le Langage (LRL EA 999) der Université Blaise Pascal das im Jahresrhythmus stattfindende internationale Kolloquium der germanistischen Sprachwissenschaftler Frankreichs in Clermont-Ferrand organisieren. Das Kolloquium soll zur Diskussion dieses in allen linguistischen Perspektiven wichtigen Phänomens einen Betrag leisten und zur präziseren Erfassung des Forschungsobjekts selbst, seiner Relationen zum Ko(n)text und seiner kommunikativen und diskursiven Implikationen dienen.
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Paris
Formen und Möglichkeiten mittelalterlicher Kommunikation
Eine verbindliche Definition dessen, was unter „Kommunikation im Mittelalter“ zu verstehen ist, existiert nicht. Hinter dem Oberbegriff „Kommunikation“ verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Verständigungs- und Ausdrucksformen. Theorie und Praxis präsentieren sich ausgesprochen vielschichtig: Definitorische Vereinfachungen verbieten sich deshalb von selbst. Gleichwohl hat die mediävistische Kommunikationsforschung in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielzahl von Aspekten behandelt, die Annäherungen an den Problemkomplex erlauben. In der Sommeruniversität sollen diese unterschiedlichen Erklärungs- und Deutungsansätze diskutiert werden.
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Le Franco-Allemand oder die Frage nach den Herausforderungen transnationaler Vernetzung
Le Franco-Allemand ou les enjeux des réseaux transnationaux
2013 jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichung des Elysée-Vertrags. Aus diesem Anlass organisiert die romanistische Kulturwissenschaft unter Leitung von Prof. Röseberg und Marie-Therese Mäder eine deutsch-französische Tagung, in der das Franco-Allemand thematisiert werden soll. Die Veranstaltung findet vom 14. bis 16. Juni an der LEUCOREA in Lutherstadt Wittenberg statt. Eingeladen sind insbesondere junge Forscher, die sich im Rahmen ihrer Qualifikation mit Aspekten des Transnationalen beschäftigen. -
Berlin
Berliner Kolloquium für Internet und Gesellschaft 2012
25. und 26. Oktober 2012
Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) lädt Nachwuchsforscher-innen zu einem gemeinsamen Kolloquium in Berlin ein. Intransdisziplinären Diskussionsrunden können dabei die eigenen Forschungsarbeiten im Themenfeld Internet & Gesellschaft vorgestellt und im engen Austausch mit anderen Experten diskutiert werden. Den Schwerpunkt des Berliner Internet & Gesellschaft Kolloquiums 2012 bilden insbesondere die Themen Patterns of Participation, Global Rules and Regulation, Transformation of the Public Sphere, Open Science und Business Models and Internet-enabled Innovation. -
Munich
Das Weimarer Dreieck und das politische Projekt Europa im Angesicht der Euro-Krise
Die Euro-Krise hat Europa vor einer Reihe von Herausforderungen und Fragen gestellt.Wie so vieles andere hat die Krise auch das Weimarer Dreieck in gehörige Turbulenzengebracht. Zwar hatte Polen in der zweiten Jahreshälfte 2011 erstmals dieRatspräsidentschaft der EU inne. Doch die relevanten Weichenstellungen europäischerPolitik nahm das Duo Merkel-Sarkozy vor. Die Disbalance im Weimarer Dreieckreflektiert die drohende innere Spaltung Europas entlang ökonomischer Potenz undpolitischem Gewicht. -
Braunschweig
Changer l’école dans l’Allemagne de l’après-1945 – Perspectives transnationales
Cet atelier a pour but d’inscrire l’histoire scolaire des deux Allemagnes après 1945 dans un contexte transnational. Au-delà d’une analyse des politiques de ré-éducation des occupants alliés, déjà bien étudiées, nous proposons d’articuler le questionnement autour de trois axes de recherche nous paraissant novateurs. -
Basel
Ici et là : ressources et vulnérabilités de la vie multilocale
Here and there: resources and vulnerabilities of multi-local life
Phénomène ancien et pluriel (bergers transhumants, ouvriers saisonniers, noblesse, etc.) l’éclatement des lieux de vie et les modes d'habiter multilocal gagnent aujourd’hui en importance dans nos sociétés (migrants transnationaux, navetteurs professionnels, enfants en garde alternés, etc.). L’habiter multilocal ménage des potentialités d’action et de résilience face à des changements localisés (politiques, sociaux, familiaux, etc.) en mobilisant savoir et pouvoir être mobile, savoir se faire d’ici et de là-bas, avoir accès à des ressources en infrastructures et services, maîtriser les techniques. Mais la multilocalité rend aussi vulnérable (désintégration familiale et local, dépendance aux moyens techniques, dépendance aux aléas des marchés de l’emploi, épuisement psychique et physique, etc.). L’objet de cet atelier avant tout de sociologues et d'historiens est de mettre en lumière ce champ de recherche. -
Toulouse
Contre-cultures et théâtre à Berlin depuis les années 1960
Mises en scène de la contestation
Contre-cultures et théâtre à Berlin depuis les années 1960 : mises en scène de la contestation. Journée d’études prévue le 25 novembre 2011 à l’Université de Toulouse II – Le Mirail, organisée par l’axe Théâtre et Cinéma du CREG (Centre de recherche et d’études germaniques) : http://creg.univ-tlse2.fr. -
Paris
Beitragsaufruf - Neuere und Zeitgeschichte
L'explosion en point de mire / Die Explosion vor Augen
Cinquième atelier interdisciplinaire franco-allemand de jeunes chercheurs GIRAF-IFFD
Si des notions comme le choc ou la rupture ont fait l’objet de nombreuses tentatives de théorisation, celle d’explosion, qui leur est pourtant prochement liée, n’a jamais été étudiée systématiquement, pas plus qu’elle n’est devenue un concept au sens noble du terme. Elle est au contraire toujours restée du côté de l’événement brut ou de celui de la métaphore, du discours figuré. C’est à ce double titre qu’elle hante – aujourd’hui plus que jamais – la sphère publique : la menace permanente (prétendue ou réelle) que font planer des attentats terroristes ne cesse de faire la une des journaux et de dominer les discours politiques, tandis que le discours publicitaire et la presse à sensation se servent à tout-va de la métaphore de l’explosion à titre d’argument de vente, pour mettre en avant le côté spectaculaire de leurs produits. Bref, l’explosion est un objet de fascination – menaçant et attirant à la fois –, oscillant sans cesse entre les pôles de la violence pure et de la transfiguration en objet esthétique.C’est en partant de cette tension que notre atelier interdisciplinaire franco-allemand de jeunes chercheurs se propose de cerner de plus près la notion de l’explosion. -
Paris
Beitragsaufruf - Neuere und Zeitgeschichte
Frontières et réconciliation. L’Allemagne et ses voisins depuis 1945
Grenzen und Aussöhnung. Deutschland und seine Nachbarn seit 1945
L’atelier, qui s’insère dans un programme de formation-recherche « Traces de guerre, mémoire et réconciliation. L’Allemagne et l’Europe depuis 1945 », s’adresse particulièrement aux jeunes chercheurs. Son objectif est d’analyser quels rôles ont joué et jouent encore les frontières et aussi les espaces frontaliers dans le processus de réconciliation. En partant de l’exemple franco-allemand, tous les espaces frontaliers de l’Allemagne avec ses voisins seront pris en considération depuis 1945. -
Straßburg
Le musée d’art en France et en Allemagne, 1919-1939 : recherches en muséographie
Museografie von französischen und deutschen K
Les Musées de Strasbourg présentent d’octobre 2009 à février 2010, une exposition intitulée « Hans Haug, homme de musées : une passion à l’œuvre ». Hans Haug (1890-1965) a marqué de façon durable la vie et l’histoire des Musées de Strasbourg, dont il fut conservateur de 1919 à 1963. Historien d’art, mais aussi artiste, passionné de théâtre, il a développé une muséographie personnelle, privilégiant les ambiances, la mise en scène, les restitutions d’intérieurs et le pittoresque des lieux. Cette exposition, qui se veut l’occasion d’une réflexion sur l’histoire de la muséographie servira de support à deux journées d’études organisées en février 2010 et consacrées à l’aménagement et à l’architecture du musée d’art dans les premières décennies du XXe siècle. -
Berlin
Beitragsaufruf - Epistemologie und Methoden
International graduate student conference : Die Figur des Zeugen / The figure of the witness
Interdisziplinäre Perspektiven auf eine soziale Institution des Wissens / Interdisciplinary Perspectives on a Social Institution of Knowledge
The international graduate student conference "The figure of the witness. Interdisciplinary Perspectives on a Social Institution of Knowledge" is organized at the at the Department of Philosophy of the Free University Berlin. Graduates from philosophy, jurisprudence, history, social and cultural studies are invited to analyse and discuss the omnipresent phenomenon of testimony as a fundamental cultural institution of knowledge and knowledge-transmission. -
Berlin
Beitragsaufruf - Politikwissenschaften
Politiques et pratiques coloniales dans les empires allemands et français 1880-1962
Koloniale Politik und Praktiken Deutschlands und Frankreichs 1880 – 1962
Appel à contributions - Journée d'études franco-allemandeDifférents thèmes seront abordés au cours de cette rencontre en ne se limitant pas à une approche d’histoire culturelle de la colonisation mais en tentant de comprendre des phénomènes tout à la fois politiques, sociaux, économiques, militaires, juridiques que scientifiques.
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