Startseite

Kalender

Im Fokus

  • 23/03/2026

    Im 19. und 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Erzählungen aus mündlichen Traditionen von kolonialen Akteuren gesammelt und in die europäischen literarischen und wissenschaftlichen Systeme integriert. Häufig als Zeugnisse eines zu "rettenden" verschwindenden Kulturerbes präsentiert, zirkulierten diese "Oraturen" (Ngũgĩ wa Thiong’o, 1986) in unterschiedlichen editorischen Formaten (Märchensammlungen, Fabeln, Sprichwörter), wobei ihre performative Dimension verloren ging und ihre ursprünglichen sozialen Kontexte ausgelöscht wurden. Diese Extraktion trug dazu bei, die Vermittlungsprozesse (Übersetzung, Auswahl, Umschreibung, Illustration) sowie die Netzwerke der beteiligten Akteurinnen und Akteure unsichtbar zu machen.Die Tagung Oraturen/Kreaturen möchte diese Prozesse am Beispiel eines konkreten Untersuchungsfeld hinterfragen: Oraturen mit Tierfiguren als Protagonisten. 

    Weiterlesen
  • 25/01/2026

    Dieser Dialog zwischen verschiedenen Epochen, der sowohl im Zentrum des künstlerischen Schaffens als auch der Erzählung der Disziplin Kunstgeschichte steht, wird Thema der École de Printemps 2026 sein. Die Vorschläge für Vorträge können Fallstudien präsentieren, in denen ein Werk oder eine Werkgruppe frühere Bilder, Objekte oder Denkmäler zitiert, wiederholt, übernimmt oder neu adaptiert. In den Vorträgen können außerdem historiografische Neuinterpretationen analysiert werden, indem sie diese als transhistorische Interventionen und Wiederaneignungen betrachten – sei es in textueller, visueller oder musealer Form.

    Weiterlesen
  • 30/01/2026

    Ce colloque vise à interroger la capacité des droits subjectifs, fondements du droit moderne et outils d'émancipation, à répondre aux enjeux contemporains. Bien qu'ils protègent les individus et leurs libertés, ils sont critiqués pour leur contribution à des logiques de privatisation des espaces sociaux. L’objectif de ce colloque est alors de déterminer si les droits subjectifs peuvent encore soutenir des formes d’émancipation collective ou individuelle, ou s’ils doivent être repensés afin de pouvoir faire face aux défis sociaux, démocratiques et écologiques. À partir d'un cadre pluridisciplinaire et franco-allemand, les propositions pourront porter sur les modalités de mobilisation des droits subjectifs dans les luttes sociales, ainsi que sur les critiques qui appellent à dépasser ou transformer leur forme classique afin d’imaginer de nouvelles formes de droits. 

    Weiterlesen
  • 01/11/2025

    Die Konferenz «Die Umwelt auf dem Gipfel» baut auf Studien zu Umweltfragen in Berggebieten auf und steht in direktem Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt «La mondialisation des Alpes, du paysage à l’environnement», das zwischen 2022 und 2026 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Freiburg durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird. Sie möchte die schrittweise Integration des Themas Umweltschutz in den verschiedenen Gebirgsregionen der Erde zwischen dem Ende des 18. und dem Beginn des 21. Jahrhunderts untersuchen. Das Internationale Jahr der Berge 2022 bildet dabei für die Betrachtung die obere zeitliche Klammer.

    Weiterlesen
  • 15/09/2025

    À l'occasion du centenaire de la naissance d'Edgar Hilsenrath, le colloque se propose d’explorer, en français et en allemand, les multiples facettes de l’œuvre de ce romancier majeur de la seconde moitié du XXe siècle, relativement méconnu du public et encore peu étudié par les milieux académiques : sa contribution à l’histoire juive et à la compréhension de la géopolitique de l’Europe centrale, le romanesque si particulier de son écriture sans tabou, son rapport amoureux à la langue − pas seulement allemande.

    Weiterlesen
  • 04/10/2024

    Die Erforschung bestickter Textilien ist aus mehreren Gründen interessant: Sie kann sich auf die Stickerei selbst beziehen (Materialien, Techniken, Motive ...), auf den Stickgrund (Art, Zusammensetzung der Materialien, Webart ...) sowie auf die Verbindungen zwischen Stickerei und Stickgrund.

    Weiterlesen
  • 10/01/2024

    Ziel dieser Tagung ist es, neue Einblicke in die Untersuchung extremer Gewalt im 20. Jahrhundert insbesondere aus einer Genderperspektive zu bieten und gemeinsam das dazugehörige konzeptuelle Instrumentarium zu hinterfragen. Die Tagung befasst sich mit Zeugnissen extremer Gewalt (kolonialer Gewalt, geschlechtsspezifischer Gewalt, Folter, Massenmord und Völkermord) aus einer multidisziplinären und mehrsprachigen Perspektive. Es geht darum, die Bedingungen für die Entstehung von Aussagen und deren Korrelat, einen Rahmen des Zuhörens, der sie innerhalb spezifischer Zeitlichkeiten und sozialer Orte hörbar macht, zu befragen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht das Paradoxon von Erfahrungen, die gleichzeitig intim und kollektiv, unaussprechlich und dennoch ausgesprochen, tabuisiert und umfassend dokumentiert sind.

    Weiterlesen
  • 03/11/2023

    Das Belvedere Research Center freut sich, die sechste Ausgabe seiner Konferenzreihe über die digitale Transformation von Kunstmuseen ankündigen zu können. Während unserer Konferenz laden wir die Teilnehmer*innen ein, das Potenzial digitaler Technologien im Museumssektor zu erkunden, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung von Kunst- und Kultureinrichtungen als Knotenpunkte des Wissensaustauschs für die Zukunft liegt.

    Weiterlesen
  • 15/09/2023

    En 2024 on commémorera le trentième anniversaire du départ des « Alliés » de Berlin. 49 ans durant leur présence aura marqué la ville dans son histoire, sa structure urbaine et tous les secteurs d’activité. La ville a été le lieu d’échanges multidirectionnels entre les diverses « communautés » alliées et berlinoises. La chute du Mur marque le début de la sortie de la Guerre froide en Europe. Après un bilan sur la présence des quatre occupants / alliés à Berlin, ce colloque analysera les conditions et la mise en œuvre du départ des militaires alliés ainsi que ses répercussions sur la ville de Berlin dans des perspectives multiples : qu’il s’agisse de l’arrivée de la Bundeswehr d’un point de vue militaire, ou bien de l’impact sur le paysage urbain, sur les évolutions démographiques, sociales, culturelles, ou économiques. Enfin, on s’interrogera sur les traces et la mémoire de la présence militaire alliée à Berlin depuis 1994.

    Weiterlesen
  • 31/12/2023

    Wenn es eine grafische Linie gibt, die den Wunsch nach einer Visualisierung des Unsichtbaren in sich trägt, dann ist es das Diagramm. Dieser Workshop will untersuchen, wie Künstler im 19. und 20. Jahrhundert mit Diagrammen gearbeitet haben. Durch die Verwendung von Fallstudien soll die Untersuchung von Diagrammen bereits identifizierter Künstler und Schriftsteller erneuert und neue künstlerische Korpora aufgedeckt werden, um ihre Funktionsweise als Bild und Denkprozess sowie ihre Beziehung zu den wissenschaftlichen Visualisierungsmethoden ihrer Zeit zu begreifen.

    Weiterlesen
  • 01/10/2023

    Während die Rezeption der klassischen deutschen Philosophie durch französische Philosophen Gegenstand einer Reihe von Studien gewesen ist, insbesondere dank der Ausweitung der Studien über den Kulturtransfer, hat sich die Forschung noch wenig mit der Frage ihrer Kenntnis und ihrer Verwendung durch Künstler befasst. Die Tagung soll einen interdisziplinären Dialog über die Rolle der Entdeckung der deutschen idealistischen und romantischen Philosophien bei europäischen und amerikanischen Künstlern (visuelle, darstellende und performative Kunst) vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Kunst ermöglichen.

    Weiterlesen
  • 15/06/2023

    Im westlichen Raum ist die Kartierung des Anderen an sich kein präskriptiver Begriff für die Zuweisung fester Identitäten. Es geht vielmehr darum, die Verbindung zwischen diesen intersektionalen Identitäten des Anderen und den Besonderheiten der verschiedenen westlichen Raumformationen zu hinterfragen. Mit anderen Worten sind wir dazu aufgefordert, die Art und Weise zu überdenken, wie der Andere sich selbst autonom in den dominanten und marginalen Räumen der „normativen Ordnung“ der hegemonialen Gesellschaften definiert, und wie er sich in sie einfügt, um sie sich zu eigen zu machen - und dabei die bestehenden Unterdrückungssysteme in Frage stellt.

    Weiterlesen
  • 15/05/2023

    Während der „Orient“ im 19. und 20. Jahrhundert zu einem zentralen Gegenstand der westlichen Vorstellungen und des westlichen Wissens wird, will der Workshop untersuchen, wie sich die visionäre Zeichnung dieses Themas annimmt. Die Herangehensweise an die visionäre Zeichnung für epistemologische und philosophische Transformationen in der Moderne zu öffnen, um zu verstehen, welche Rolle diese spielt. Ziel ist es, die Methoden der Kunstgeschichte durch eine Öffnung für die sich überschneidende Geschichte des künstlerischen, wissenschaftlichen und politischen Wissens zu erneuern, was - über die Definition einer visuellen Kultur hinaus - eine Auseinandersetzung mit ihren Konvergenzen und Divergenzen in Bezug auf Bilder und grafische Prozesse fördern soll. Der Workshop wird sich daher auf die Art und Weise konzentrieren, wie die visionäre Zeichnung des 19. und 20. Jahrhunderts an den Formen des visuellen Orientalismus teilnimmt oder sich von ihnen abgrenzt, die in der Kunstgeschichte bereits umfassend untersucht wurden.

    Weiterlesen
  • 22/03/2023

    Der Workshop bietet die Gelegenheit, die Entwicklungen des Porträts und der Darstellung des Gesichts anhand der visionären Zeichnung des 19. und 20. Jahrhunderts zu erkunden. Als Teil des Forschungsprogramms zu den Schriften und Zeichnungen des Archivbestands von Théophile Bra (1797-1863), gefördert vom University of Strasbourg Institute for Advanced Studies – USIAS, hat er zum Ziel, die Herangehensweise an die visionäre Zeichnung für epistemologische und philosophische Transformationen in der Moderne zu öffnen, um zu verstehen, welche Rolle diese spielt. Er möchte die Methoden der Kunstgeschichte durch das Miteinbeziehen der Geschichte der Wissenschaften und der Kenntnisse über die Psyche, die Medizin und die Philosophie erneuern, und nicht nur eine visuelle Kultur definieren. Er möchte auch Überlegungen zu ihrer Kreativität hinsichtlich der Bilder und der grafischen Verfahren, welche sie gemeinsam haben, anstoßen.

    Weiterlesen
  • 16/11/2022

    Große internationale Erhebungen wie die ICCS-Erhebung der IEA oder die Erhebung des europäischen Eurydice-Netzwerks haben sich der schulischen politischen Bildung in einer vergleichenden Perspektive gewidmet. Allerdings nehmen diese Untersuchungen kaum die nicht-schulischen Akteure der politischen Sozialisation und deren Beziehungen zur Schule in den Blick. Darüber hinaus gehen sie nur am Rande auf die Beziehungen der politischen Bildung zur Moralerziehung oder zu religiösen Segmenten im Komplex der gesellschaftlichen Bildung ein. Das Kolloquium möchte dazu beitragen, in diesem Sinne über die regulativen Texte hinaus den Gesamtprozess der Herstellung von politischer Bildung und Bürgerschaftlichkeit zu diskutieren und politische Bildung auch unter Berücksichtigung dieser Dimensionen zu beleuchten. Die institutionellen, professionsspezifischen, wissenschaftlichen und politischen Herausforderungen der öffentlichen Bildungsmaßnahmen sollen zur Sprache gebracht werden.

    Weiterlesen
  • 06/01/2023

    Bodenmerkmale stehen seit einigen Jahren im Mittelpunkt archäologischer Fragestellungen, insbesondere angeregt durch die Arbeiten der Präventivarchäologie. Ihre Identifizierung, vor allem im Feld, ist nach wie vor eine Quelle für neue Daten und neue Ansätze. Ihre Interpretation wird zu einem unverzichtbaren Schritt in der archäologischen Forschung und kann für bestimmte Zeiträume eine zentrale Rolle spielen. Das Symposium hat zum Ziel, die interdisziplinäre Betrachtung der Bodenkomponente in der Feldarchäologie zu fördern und sich dabei insbesondere auf den Beitrag der Geowissenschaften im Allgemeinen zu stützen.

    Weiterlesen
  • 11/06/2022

    Die Tagung widmet sich dem Thema „Gärten und Politik“ aus einer spezifisch deutsch-französischen Perspektive. Sie thematisiert die Rolle von Gartenanlagen als machtpolitische Symbole im Sinne ihrer Schöpfer ebenso wie die nachträgliche Inanspruchnahme historischer Gärten für politische Zwecke. Zur Sprache kommen auch Auswirkungen politischer Grenzziehungen auf historische Parkanlagen - von der Zerstörung über die Wiederherstellung bis hin zu Chancen grenzübergreifender Parks als “kulturelle Brücken”. Bis in die Gegenwart führt die Betrachtung der Bedeutung von Gärten für Erziehung und Bildung. Ein Ausblick zum gesellschaftlichen Potenzial des Gartens als Ort der Integration und des bürgerschaftlichen Engagements ergänzt die Tagung.

    Weiterlesen
  • 30/04/2022

    Im Rahmen eines internationalen Vergleichs will das Kolloquium die formellen und informellen Bildungspolitiken und -praktiken im Bereich der politischen Bildung untersuchen und dabei die Frage nach den (institutionellen, epistemologischen, pädagogischen, beruflichen) Beziehungen zwischen Bürgerbildung, Moralerziehung und Religionsunterricht (konfessionelle oder interkonfessionelle Perspektiven) oder religiösen Fakten (säkulare Ansätze) in den Mittelpunkt stellen.

    Weiterlesen
  • 20/02/2022

    Plaisir ou subsistance. Ces deux notions paraissent souvent diamétralement opposées, mais sont néanmoins amenées à se rencontrer dans une multitude de contextes. Par des sujets tels que l’ascèse, les troubles alimentaires ou même les tabous religieux, cette opposition vise à jeter un nouveau regard sur les pratiques alimentaires et les identités qu’elles traduisent, tout en essayant de redonner à la notion du « plaisir » toute sa légitimité scientifique. Cette journée d’étude s’inscrit dans la tradition interdisciplinaire et transnationale des ateliers organisés par le Groupe interdisciplinaire de recherche Allemagne-France (GIRAF-IFFD), association franco-allemande de jeunes chercheurs. Les contributions, en allemand ou en français, pourront être aussi bien issues de l’histoire ou de l’archéologie, de la sociologie, de l’anthropologie, de la géographie ou encore de la psychologie, sans exclure la littérature et les arts.

    Weiterlesen
  • 01/03/2022

    Lors de sa prochaine journée annuelle, la société suisse d’histoire économique et sociale entend se pencher sur la manière dont le pouvoir politique et la domination sont mis en scène, mais aussi défiés à travers l’histoire, et sur les moyens avec lesquels les différentes parties en présence articulent leurs revendications et défendent leurs intérêts. Ce questionnement sera posé de manière diachronique et interdisciplinaire.

    Weiterlesen

Neueste Beiträge

Alle
Auf Deutsch
masque
masque
masque
masque
 
Suche in OpenEdition Search

Sie werden weitergeleitet zur OpenEdition Search