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  • Paris

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Politische Emotionen im 19., 20. und 21. Jahrhundert

    Durch drei Forschungsfelder (Feierlichkeiten und politische Versammlungen, Künste, Diskurse) fragt die Tagung empirisch nach der Rolle, den Bedeutungen und den Konsequenzen politischer Emotionen bei der Bildung von sozialen Gruppen und in der Festlegung von Regeln und Werten durch bestehende Gruppen als Grundlage für ihr gemeinsames Leben im 19., 20. und 21. Jahrhundert.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Politikwissenschaften

    Alternance politique, continuité administrative ?

    Contribution à une sociologie politique de l’inertie des politiques publiques

    Das Kolloquium schlägt vor, die Auswirkungen der Logik des politischen Feldes auf die Staatstätigkeiten zu untersuchen. Dazu wird sich das Kolloquium auf die Analyse politischer Wechsel konzentrieren. Sie sind Momente institutionalisierter und regelmäßiger Krisen besonders geeignet, um den Einfluss des politischen Wettbewerbs auf den Staat zu analysieren. Mehrebenenanalyse und internationale Vergleiche werden erwünscht, insbesondere der Fall von revolutionären Ergebnissen (revolutionary outcome) und autoritären Regimen.

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  • Zuerich

    Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften

    Langue et identité

    Das Romanische Seminar der Universität Zürich organisiert den zwölften Dies Romanicus Turicensis. Dieser Anlass richtet sich an junge Forscherinnen und Forscher der romanistischen Disziplinen (Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften) und bietet ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch in einem internationalen Kontext.

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  • Toulouse

    Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften

    Der Pfingstmythos in Literatur, Übersetzung, Denken, Kunst

    Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die sich mit der Aufnahme, Darstellung und Interpretation des Mythos vom Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) beschäftigen. Die konkurrierende Erzählung vom ‚Pfingstwunder’ (Apostelgeschichte 2,1-4) und ihre Rezeption haben dabei weitaus weniger Aufmerksamkeit erfahren. Dies gilt für die Exegese des Bibeltextes wie für seine verschiedenen Translationen in der Literatur, den Künsten, der Ideengeschichte und der Übersetzungswissenschaft. Der Mythos von Babel hat vorwiegend Vorstellungen von sprachlicher Vielfalt als ‚Unglück’ oder ‚Fluch’ genährt, wohingegen die Episode der ’Feuerzungen’, die auf die Apostel herabkommen und sie in universelle Übersetzer und Dolmetscher verwandeln, die in ihnen unbekannten Sprachen kommunizieren können, eine andere Auffassung von Mehrsprachigkeit, Sprache, Sinn und Übersetzbarkeit nahelegt.

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  • Berlin

    Beitragsaufruf - Geistesgeschichte

    Politiken der Übersetzung: Aneignung, Kritik, Gastfreundschaft

    Qui peut et doit décider si un texte doit être traduit, par qui, et dans quelle(s) langue(s) ? L’éditeur·e ? L’auteur·e ? Quels facteurs doivent jouer un rôle dans ces décisions : l’identité de l’auteur·e, son appartenance à un ou plusieurs groupes particuliers ? L’histoire d’une langue nationale est-elle pertinente ? Que penser, par exemple, du refus de l’auteure irlandaise Sally Rooney de collaborer avec des maisons d’édition israéliennes pour des raisons politiques, en empêchant ainsi de facto la traduction de ses œuvres ? Et, de manière générale, quels sont les rapports de force à l'œuvre dans l’acte de traduire ? C’est autour de cette question générale que s’articulera ce colloque, en évaluant les principaux modèles théoriques proposés pour penser la dimension politique de la traduction, à partir de pratiques concrètes, et dans une perspective interdisciplinaire.

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  • Freiburg

    Beitragsaufruf - Europa

    Europäische Kulturbeziehungen im Weimarer Dreieck

    Konstellationen – Meilensteine – Zäsuren – Perspektiven

    Die dritte  unter dem Rahmenthema „Europäische Kulturbeziehungen im Weimarer Dreieck“ stattfindende Tagung richtet den Fokus auf kulturelle, historische und politische Konstellationen, die den Kulturtransfer zwischen Frankreich, Polen und Deutschland ermöglichen und fördern. Die kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre Ausrichtung der Tagung gründet auf der Tatsache, dass sich seit der Gründung des Weimarer Dreiecks im Jahr 1991 neben dem zivilgesellschaftlichen Engagement vor allem Kultur und Wissenschaft als tragende Säulen der trilateralen Zusammenarbeit erwiesen haben.

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  • Freiburg

    Kolloquium - Europa

    Nach der Natur

    Aesthetics & Critique, V

    Seit Jahrhunderten malen Künstler „nach der Natur“. Was bleibt von diesem ästhetischen Projekt in einer Welt, in der sich die Natur als bereits vollständig „anthropisiert“ erweist? Was bleibt von der Natur übrig, wenn sie nicht länger als das „Große Außen” gelten kann? Angesichts des Klimanotstands wird eine andere Politik der Natur dringlich, sowie eine andere Ästhetik. Wie lässt sich Natur denken, die nicht mehr jenseits von uns liegt, sondern uns durchwirkt? Wie vermag Natur umgekehrt jedoch auch als etwas anerkannt werden, dass immer schon durch Rekursivität, kurzum: durch Technik, geprägt ist? Natur nach der Natur bedeutet vielleicht nichts anderes als das: Natur entdeckt sich selbst als jene zweite Natur, die sie immer schon war. Als eine Natur der Kunst. 

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  • Nantes

    Fachtagung - Europa

    Was von der DDR übrigbleibt: eine Bibliothek ostdeutscher Provenienz in Nantes

    Jusqu’en juin 2021, la bibliothèque de Lettres de Nantes Université possédait dans l’un de ses magasins environ 850 ouvrages non répertoriés, liés par leur origine est-allemande. Cet ensemble n’avait encore jamais fait l’objet d’aucune attention. Afin de marquer l’entrée de ce fonds dans les collections de la bibliothèque universitaire de lettres grâce au catalogage des ouvrages, nous souhaitons en proposer une première exploration scientifique lors d’une journée d’études. L’objectif est à la fois de faire revivre le contexte dans lequel ce fonds a été constitué, d’éclairer les thématiques pertinentes pour ce corpus et de présenter certains ouvrages-clé de façon plus approfondie.

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  • Beitragsaufruf - Darstellung

    Der Wandmalereizyklus zu den Wissenschaften und Künsten in der Brandenburger Domklausur im Kontext

    Kunstproduktion und Wissensorganisation um 1450

    Anlässlich des Abschlusses des kunsthistorischen DFG-Projekts (Projektnummer 346774044) „Der Wandmalereizyklus zu den Wissenschaften und Künsten in der Brandenburger Domklausur. Kunstproduktion und Wissensorganisation um 1450“ organisieren der Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Institut für Kunst | Musik | Textil – Fach Kunst, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Paderborn, Prof. Dr. Ulrike Heinrichs und das Domstift Brandenburg, Domkurator Dr. Cord-Georg Hasselmann ein interdisziplinäres Symposium.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Europa

    Auf dem Weg zur Promotion: Einführung in das Verfassen einer Dissertation

    Dieser deutsch-französische Workshop richtet sich gleichermaßen an Masterstudierende, die eine Promotion in Erwägung ziehen und an Promovierende, die vor Kurzem die Arbeit an ihrer Dissertation begonnen haben. An zwei Tagen wird die Vermittlung allgemeiner Informationen über administrative und organisatorische Aspekte des Promovierens mit der konkreten Einführung in das Verfassen einer Doktorarbeit verbunden. Zu diesem Zweck verfolgt der Workshop eine interdisziplinäre Vorgehensweise und wird von deutschen und französischen Experten und Expertinnen geleitet.

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  • Lyon

    Kolloquium - Erziehung

    Politische Bildung: Bildung zur Gesellschaftlichkeit, moralische und religiöse Bildung

    Internationale Ansätze (19. - 21. Jahrhundert)

    Große internationale Erhebungen wie die ICCS-Erhebung der IEA oder die Erhebung des europäischen Eurydice-Netzwerks haben sich der schulischen politischen Bildung in einer vergleichenden Perspektive gewidmet. Allerdings nehmen diese Untersuchungen kaum die nicht-schulischen Akteure der politischen Sozialisation und deren Beziehungen zur Schule in den Blick. Darüber hinaus gehen sie nur am Rande auf die Beziehungen der politischen Bildung zur Moralerziehung oder zu religiösen Segmenten im Komplex der gesellschaftlichen Bildung ein. Das Kolloquium möchte dazu beitragen, in diesem Sinne über die regulativen Texte hinaus den Gesamtprozess der Herstellung von politischer Bildung und Bürgerschaftlichkeit zu diskutieren und politische Bildung auch unter Berücksichtigung dieser Dimensionen zu beleuchten. Die institutionellen, professionsspezifischen, wissenschaftlichen und politischen Herausforderungen der öffentlichen Bildungsmaßnahmen sollen zur Sprache gebracht werden.

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  • Tours

    Beitragsaufruf - Epistemologie und Methoden

    Lesen des Bodens in der Archäologie: Feldpraxis und interdisziplinäre Perspektiven

    Bodenmerkmale stehen seit einigen Jahren im Mittelpunkt archäologischer Fragestellungen, insbesondere angeregt durch die Arbeiten der Präventivarchäologie. Ihre Identifizierung, vor allem im Feld, ist nach wie vor eine Quelle für neue Daten und neue Ansätze. Ihre Interpretation wird zu einem unverzichtbaren Schritt in der archäologischen Forschung und kann für bestimmte Zeiträume eine zentrale Rolle spielen. Das Symposium hat zum Ziel, die interdisziplinäre Betrachtung der Bodenkomponente in der Feldarchäologie zu fördern und sich dabei insbesondere auf den Beitrag der Geowissenschaften im Allgemeinen zu stützen.

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  • Halle

    Kolloquium - Geschichte

    Moyen Âge versus Mittelalter ? Un Moyen Âge franco-allemand

    Perspectives et objets actuels

    Unser Workshop möchte die Kontaktaufnahme und den Austausch zwischen frankophonen und germanophonen Mediävist:innen befördern und damit die Grundlage für neue Kooperationen über die Sprachgrenzen hinweg legen.

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  • Frankfurt am Main

    Beitragsaufruf - Soziologie

    Das Unbewohnbare bewohnen

    Sous la direction du Labo junior Habiter/Wohnen (ENS de Lyon / Goethe Universität Frankfurt), ce colloque a pour objectif de définir la notion d’« inhabitable » dans l’histoire franco-allemande dès la fin du XIXe siècle et jusqu’à nos jours. Nous nous interrogerons aussi sur des représentations de l’inhabitable et les pratiques d’habiter l’inhabitable en France et en Allemagne.

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  • Berlin

    Beitragsaufruf - Politikwissenschaften

    Regards interdisciplinaires sur l’état d’exception

    Théories, pratiques, discours

    Depuis une vingtaine d’années, la problématique de l’état d’exception suscite un intérêt particulier, à la fois en tant que sujet de recherche et de controverse publique. L’actualité ne cesse de confirmer cette tendance, que ce soit à l’occasion d’attentats terroristes (l’état d’urgence déclaré en France en 2015), de coups d’État ratés ou réussis (Turquie en 2016, Birmanie en 2021), d’émeutes (le blocage d’Ottawa par les opposants aux mesures sanitaires) ou encore de la lutte contre la pandémie du covid-19. L’objectif de l’atelier est de faciliter les échanges entre des chercheur·euses travaillant sur l’état d’exception dans les différentes perspectives méthodologiques. L’appel est ouvert prioritairement aux doctorant·es et post-doctorant·es en sciences humaines et sociales.

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  • Hamburg

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Die Konsulargerichtsbarkeit – zur Geschichte der gerichtlichen Funktionen von Konsulaten (12.-20. Jahrhundert)

    Die Konsulargerichtsbarkeit war eine Sondergerichtsbarkeit, bei der die konsularischen Auslandsvertretungen eines Staates die zivil- und strafrechtliche Jurisdiktionsgewalt über ihre Staatsangehörigen im Ausland wahrnahmen. Sie entzog daher die im Ausland lebenden Staatsangehörigen bzw. die einheimischen „Protegés“ der Jurisdiktion des Gastlandes. Ausgehend von den mittelalterlichen Hafenstädten, entwickelte sich diese Form der Gerichtsbarkeit im Windschatten des modernen Konsulatswesen.  Ihren Höhepunkt erreichte die Konsulargerichtsbarkeit im Laufe des 19. Jahrhunderts, wo sie sich primär in allen „halbkolonialisierten“ Ländern (Osmanisches Reich, China, Japan, Siam) wiederfindet, aber auch als kostengünstige Alternative einer Kolonialgerichtsbarkeit eingesetzt wurde. Im Kontext der Dekolonialisierung und der Emanzipation von westlicher Bevormundung im Laufe des 20. Jahrhunderts verschwindet die Konsulargerichtsbarkeit sukzessive. Wissenschaftlich haben sich zunächst die Zeitgenossen mit der Konsulargerichtsbarkeit beschäftigt. Trotz der ansehnlichen Menge von Forschungsansätzen und -ergebnissen und trotz der Bedeutung dieser Fragestellungen für die aktuellen Debatten über die Ausübung staatlicher Souveränität und das tatsächliche Ausmaß kolonialer Herrschaft außerhalb Europas, sind diverse Aspekte der Konsulargerichtsbarkeit noch nicht ausreichend in den Fokus der Forschung gerückt.

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  • Freiburg

    Fachtagung - Geschichte

    Rückkehr des Politischen: Inszenierung, Legitimierung und Herausforderung von Macht in der Geschichte

    Pour sa prochaine journée annuelle, la Société suisse d’histoire économique et sociale (SSHES) entend se pencher sur la manière dont le pouvoir politique et la domination sont mis en scène, mais aussi défiés à travers l’histoire, et sur les moyens avec lesquels les différentes parties en présence articulent leurs revendications et défendent leurs intérêts. Ce questionnement sera posé de manière diachronique et interdisciplinaire.

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  • Montpellier

    Beitragsaufruf - Darstellung

    Auf der Suche nach einer europäischen Identität?

    Mechanismen, Konzepte und Transfer eines kulturellen Erbes und seines kommunikativen Aushandlungsprozesses

    Ziel des Forschungstages für Doktoranden und Doktorandinnen ist es, das Konzept der europäischen Identität im Zeitraum von Beginn der Aufklärung im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu hinterfragen. Die Analyse dieses literarischen, politischen, sozialen und historischen Begriffs verfolgt einen synchronen und diachronen Ansatz, der ermöglicht Transfermechanismen eines Begriffs in permanenter Anpassung an den historischen, geografischen und kulturellen Kontext aufzuzeigen. Angesichts der Vielfalt an Konnotationen des Konzepts der europäischen Identität ermöglicht dies ein differenzierteres Verständnis des kommunikativen Aushandlungsprozesses innerhalb einer transdisziplinären Veranstaltung. Folglich bietet der Forschungstag Gelegenheit zum Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen und bringt Referenten aus wie Geschichte, Neuere Literatur, Kunstgeschichte, Übersetzungswissenschaft, Linguistik, Anthropologie, Geographie, Philosophie, Soziologie oder Politikwissenschaft zusammen.

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  • Paris

    Stipendien, Preise und Stellenangebote - Geschichte

    Souveränität: Konzept und Schlagwort im Wandel. Frankreich und Deutschland, 14.–21. Jahrhundert

    Reisekostenzuschuss für die Tagung

    Le colloque La souveraineté : mutations d’un concept et d’une formule politique. France et Allemagne, XIVe–XXIe siècle aura lieu du 6 au 8 avril 2022 à l’Insitut historique allemand (IHA). Afin de familiariser les jeunes chercheurs et chercheuses (à partir du master) avec ce sujet, l’IHA accorde des subventions pour les déplacements d’une valeur maximale de 500 euros sur présentation des justificatifs correspondants.

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  • Straßburg

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Isst Du noch oder genießt Du schon? Identitäten und Praktiken der Ernährung gestern und heute

    Plaisir ou subsistance. Ces deux notions paraissent souvent diamétralement opposées, mais sont néanmoins amenées à se rencontrer dans une multitude de contextes. Par des sujets tels que l’ascèse, les troubles alimentaires ou même les tabous religieux, cette opposition vise à jeter un nouveau regard sur les pratiques alimentaires et les identités qu’elles traduisent, tout en essayant de redonner à la notion du « plaisir » toute sa légitimité scientifique. Cette journée d’étude s’inscrit dans la tradition interdisciplinaire et transnationale des ateliers organisés par le Groupe interdisciplinaire de recherche Allemagne-France (GIRAF-IFFD), association franco-allemande de jeunes chercheurs. Les contributions, en allemand ou en français, pourront être aussi bien issues de l’histoire ou de l’archéologie, de la sociologie, de l’anthropologie, de la géographie ou encore de la psychologie, sans exclure la littérature et les arts.

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