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  • Paris

    Beitragsaufruf - Darstellung

    Oraturen / Kreaturen: Tiernarrative und Performanzen des Dekolonialen

    Im 19. und 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Erzählungen aus mündlichen Traditionen von kolonialen Akteuren gesammelt und in die europäischen literarischen und wissenschaftlichen Systeme integriert. Häufig als Zeugnisse eines zu "rettenden" verschwindenden Kulturerbes präsentiert, zirkulierten diese "Oraturen" (Ngũgĩ wa Thiong’o, 1986) in unterschiedlichen editorischen Formaten (Märchensammlungen, Fabeln, Sprichwörter), wobei ihre performative Dimension verloren ging und ihre ursprünglichen sozialen Kontexte ausgelöscht wurden. Diese Extraktion trug dazu bei, die Vermittlungsprozesse (Übersetzung, Auswahl, Umschreibung, Illustration) sowie die Netzwerke der beteiligten Akteurinnen und Akteure unsichtbar zu machen.Die Tagung Oraturen/Kreaturen möchte diese Prozesse am Beispiel eines konkreten Untersuchungsfeld hinterfragen: Oraturen mit Tierfiguren als Protagonisten. 

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  • Beitragsaufruf - Europa

    Die Rubrik „Echos“ der Zeitschrift Trajectoires (Nr 20, 2027)

    Trajectoires ist eine vom Centre interdisciplinaire d’études et de recherche sur l’Allemagne (CIERA) geförderte Zeitschrift, die gezielt deutsch- und französischsprachigen NachwuchswissenschaftlerInnen eine Veröffentlichungsplattform bietet. Ihr Ziel ist die Heraus- und Ausbildung einer jungen interdisziplinären Forschungsgeneration, die den Austausch zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften Deutschlands und Frankreichs vorantreibt. Die neue Rubrik „Echos“ der Zeitschrift Trajectoires erlaubt es DoktorandInnen und Post-DoktorandInnen, die Ergebnisse einer von ihnen organisierten und geleiteten wissenschaftlichen Tagung oder eines Workshops in Form eines Themenhefts zu veröffentlichen.

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  • Bern

    Kolloquium - Geschichte

    Open Science in History

    Ouvrir les sciences des Lumières à l'intelligence articifielle

    Open Science stellt Forschende vor immer komplexere Entscheidungen, wenn es um das Teilen der Ergebnisse, Methoden, Tools und Daten ihrer Forschung geht. Die infoclio.ch-Tagung 2025 geht den intellektuellen und technischen Vorläufern von Open Science nach und diskutiert die praktischen Herausforderungen seiner Umsetzung im Zeitalter generativer Datenmodelle und künstlicher Intelligenz.

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  • Beitragsaufruf - Europa

    Topografien des Asyls Räumliche

    Dimensionen (trans)nationaler Asylpraktiken in der deutschen, französischen und spanischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

    Die Tagung widmet sich dem Zusammenhang von Asyl und Raum in literarischen Texten aus Deutschland, Frankreich und Spanien des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Fokus stehen die historischen und rechtlichen Dimensionen des Asylbegriffs, seine räumlichen Verortungen (Behörden, Lager, Grenzen, private Zufluchtsorte) sowie literarische Inszenierungsformen und kritische Auseinandersetzung. Theoretisch stützt sich die Tagung auf den Spatial Turn, auf Ansätze der Critical Geography, der Feminist Geography und der Postcolonial Spatial Theory. Analysiert werden Praktiken des Asyls unter intersektionalen Gesichtspunkten sowie nationale, transnationale und transhistorische Muster.

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  • Beitragsaufruf - Europa

    Die Umwelt auf dem Gipfel

    Akteure und Vorstellungen des Naturschutzes in Berggebieten: eine globale Perspektive (Ende 18.–Anfang 21. Jahrhundert)

    Die Konferenz «Die Umwelt auf dem Gipfel» baut auf Studien zu Umweltfragen in Berggebieten auf und steht in direktem Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt «La mondialisation des Alpes, du paysage à l’environnement», das zwischen 2022 und 2026 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Freiburg durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird. Sie möchte die schrittweise Integration des Themas Umweltschutz in den verschiedenen Gebirgsregionen der Erde zwischen dem Ende des 18. und dem Beginn des 21. Jahrhunderts untersuchen. Das Internationale Jahr der Berge 2022 bildet dabei für die Betrachtung die obere zeitliche Klammer.

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  • Lyon

    Beitragsaufruf - Darstellung

    Irrfahrt, Obszönität, Erinnerung an das Judentum und Liebe zur Sprache im Werk von Edgar Hilsenrath

    À l'occasion du centenaire de la naissance d'Edgar Hilsenrath, le colloque se propose d’explorer, en français et en allemand, les multiples facettes de l’œuvre de ce romancier majeur de la seconde moitié du XXe siècle, relativement méconnu du public et encore peu étudié par les milieux académiques : sa contribution à l’histoire juive et à la compréhension de la géopolitique de l’Europe centrale, le romanesque si particulier de son écriture sans tabou, son rapport amoureux à la langue − pas seulement allemande.

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  • Paris

    Kolloquium - Europa

    Ein „totaler“ Ansatz für den Dritten Mithridatischen Krieg (73-63 v. Chr.)

    Dieses Symposium bietet eine Aufarbeitung des Dritten Mithridates-Krieges (73-63 v. Chr.), um die kriegerischen, politischen, kulturellen und sozialen Realitäten in ihrem systemischen Aspekt zu rekonstruieren.

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  • Grenoble

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Römische Jugend(en) von Octavian bis Nero

    Neronia XII, Internationaler SIEN-Kongress

    Le thème retenu cette année est celui de la jeunesse, sa place dans la société, ses expériences et ses représentations d'Octave à Néron (44 av. J.-C. à 68 apr. J.-C.). Les communications attendues seront centrées sur la jeunesse, possiblement en relation avec d’autres âges (l’enfance et l’âge mûr). On peut prendre en compte toutes les sources, dans toutes les langues vernaculaires de l’empire romain, et de toute nature, épigraphiques, numismatiques, papyrologiques, littéraires, juridiques et bien sûr iconographiques.

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  • Mendrisio

    Beitragsaufruf - Europa

    Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart

    Geschichte, Landschaften, Architektur und Erschliessung eines Kulturerbes

    Die Jahresschrift Histoire des Alpes – Storia delle Alpi – Geschichte der Alpen widmet ihren 31. Band (2026) dem Thema «Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum». Nachdem zwischen dem mittleren 19. und frühen 20. Jahrhundert über die Geschichte der Ordensgemeinschaften intensiv geforscht wurde – insbesondere von Klerikern, die Schriftquellen sammelten, transkribierten und übersetzten, sowie Monographien herausgaben – ist seit mehreren Jahrzehnten ein erneutes Interesse für das Thema im Alpen- und Voralpenraum spürbar, das namentlich auf die archäologische Forschung und die Ausweitung der Fragestellung über Religiosität zurückzuführen ist sowie auf die Bestrebungen einzelner örtlicher Behörden zur Diversifizierung des touristischen Angebots.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Europa

    Andere Europas. Konzepte, Geschichten, Narrative

    Réunissant des chercheurs internationaux de divers horizons disciplinaires, le colloque vise à examiner l’Europe et l’histoire européenne à partir de perspectives marginalisées, périphériques et subalternes. Plus précisément, il s’interroge sur les concepts, les histoires et les récits autour du thème de l’« Europe » issus de groupes qui n’ont pas accès au pouvoir (politique, économique et social) ou qui subissent une marginalisation sociale ou culturelle en raison, par exemple, de leur nationalité, de leur ethnie, de leur classe, de leur sexe, de leur religion, de leur âge ou de leur sexualité.

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  • Lyon

    Beitragsaufruf - Geistesgeschichte

    Im Schatten der Aufklärung: kanonisches und marginales Denken in philosophischen und religiösen Diskursen über die Bildung im 18. Jahrhundert

    Diese Nachwuchstagung möchte auf den Begriff der Bildung zurückkommen, der ein Schlüsselbegriff der europäischen Ideengeschichte ist. Ziel ist es, einerseits die Aufarbeitung der kanonischen Diskurse über die Bildung im 18. Jahrhundert fortzusetzen und andererseits die dissonanten oder marginalen Diskurse, die ihr ebenfalls gewidmet sind, zum Vorschein zu bringen. Diese Spannung zwischen Kanon und Rand wird innerhalb der philosophischen und religiösen Felder untersucht, in denen der Gedanke der Bildung entstand und sich weiterentwickelte.

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  • Metz

    Fachtagung - Neuere und Zeitgeschichte

    Dringlichkeit(en) und Grenzziehung(en) : Klima- und Energiekrise im deutsch-französischen Sprachraum

    Le colloque explorera comment les urgences énergétique et climatique redéfinissent notre rapport au temps, à l’espace, et influencent notre capacité de mobilisation et de créativité à l’ère de l’Anthropocène. L'événement s'inscrit dans une perspective interdisciplinaire réunissant géographie et littérature germanique, en mettant l'accent sur les frontières dans l'espace franco-allemand.

    Cette manifestation constitue le troisième jalon d’un cycle plus large portant sur « Urgences et frontières : perspectives littéraires et géographiques dans l’aire franco-allemande », lequel s’inscrit au sein d’un « Programme-Formations-Recherches » du CIERA (2023-2025).

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  • Paris

    Kolloquium - Geistesgeschichte

    Andere Sprachphilosophien: Der Deutsche Idealismus und sein Erbe

    L’objectif du colloque est à la fois d’approfondir la pensée du langage de l’idéalisme allemand au XVIIIe et XIXe siècles et d’étudier la manière dont celle-ci a été reçue, héritée et discutée par la postérité philosophique au XXe siècle.

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  • Munich

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Die Demokratie (ab)schaffen. Praktiken der Partizipation und des Protests (19.–21. Jahrhundert)

    17. Kolloquium des Deutsch-Französischen Komitees für die Erforschung der deutschen und französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts e.V (DFHK)

    Die Krise der Demokratie ist heute in aller Munde. Vor diesem Hintergrund soll das 17. Kolloquium ddie Ambivalenz von Partizipation und Protest ausleuchten und ihr Spannungsverhältnis zu Demokratisierungsprozessen und demokratisch verfassten Staatswesen in historischer Perspektive diskutieren. Obwohl Partizipation und Protest für demokratisches Denken und Handeln unverzichtbar sind, können sie nämlich auch zur Bedrohung für repräsentative Demokratien darstellen. Indem untersucht wird, wie „Demokratie“ durch konkrete Praktiken immer wieder hervorgebracht, transformiert, erweitert, aber auch in Frage gestellt wurde bzw. wird, soll die Tagung einen Beitrag zu einer (selbst)kritischen Problemgeschichte demokratischer Legitimität vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart leisten. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Deutschland und Frankreich liegen.

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  • Metz

    Kolloquium - Europa

    Kontakte, Austausch und Auseinandersetzung von Theoretiker*innen und Praktiker*innen aus den Bereichen Architektur, Kunst und Denkmalpflege in Europa vom 18. Jahrhundert bis

    Le colloque a pour vocation de proposer une approche critique des contacts entre les différents acteur·ice·s du patrimoine, de l’art et de l’architecture, afin d’étudier un champ encore peu investi par la recherche. Cette manifestation sera l’occasion de faire entendre les voix de jeunes chercheur·se·s, afin de permettre le dialogue sur les sources, les méthodologies et l’avancement des recherches de chacun·es. En donnant la possibilité de présenter leurs travaux dans un cadre international, nous souhaitons pouvoir offrir aux jeunes chercheur·se·s des regards complémentaires sur leur sujet.

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  • Paris

    Seminar - Geschichte

    « Quo Vadis ». La fabrique des savoirs à l’ère numérique

    Quo Vadis. Wissensräume (digital) ergründen

    Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte in der mittelalterlichen Geschichte angesiedelt sind und/oder die Methoden der Digital Humanities als analytische Zugänge nutzen. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: sie stellen ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor.

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  • Paris

    Seminar - Frühe Neuzeit

    Séminaire franco-allemand sur l'histoire de l'époque moderne (2023-2024)

    Die Abteilung Frühe Neuzeit des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) lädt in Kooperation mit dem Institut Franco-Allemand (IFRA, Frankfurt am Main) und dem Centre de Recherches en Histoire Européenne Comparée (CRHEC) monatlich zum Séminaire franco-allemand sur l'histoire de l'époque moderne ein. In diesem Jahr steht das Seminar unter dem gemeinsamen Thema “Komplexität”.

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  • Namur

    Kolloquium - Europa

    Mobilität und Austausch zwischen Rhein und Maas (9.–15. Jh.)

    Nachwuchstagung

    Vom Regnum Lotharii bis zum Auftreten der ersten frühneuzeitlichen Staatsgrenzen war die Region zwischen Rhein und Maas eine Berührungszone zwischen zwei großen Sprach- und Kulturräumen. Politische Spannungen, künstlerische Strömungen und spirituelle Reformbewegungen haben dieses weitläufige Gebiet von Utrecht bis Basel, von Cambrai bis Köln und Straßburg fortlaufend geprägt. Nach einer ersten Tagung, die im April 2022 an der Universität Trier stattfand, hat sich dieses zweite interdisziplinäre Treffen zum Ziel gesetzt, Nachwuchswissenschaftler/innen (Promovierende und Postdocs), die sich mit diesem Gebiet auseinandersetzen, zum Thema Mobilität und Austausch zusammenzubringen.

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  • Paris 05 Panthéon | Paris 14 Observatoire

    Kolloquium - Sprachwissenschaften

    Judith Schalansky oder das Buch als Gedächtnis der Welt

    En prenant appui sur une conception du livre comme réceptacle de savoir et emblème de la mémoire, les livres de Judith Schalansky renouvellent les questionnements qui traversent la littérature contemporaine de langue allemande : le rapport entre fiction et nonfiction, la question de la mémoire, les relations entre texte etimage, les liens entre littérature et science, les formes de l’éco-et de la « zoopoétique ».

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  • Straßburg

    Beitragsaufruf - Europa

    Les gauches dans les minorités allemandes de l’Europe de l’Entre-deux-guerres (1918-1939)

    Die Linken in den deutschen Minderheiten im Europa der Zwischenkriegszeit

    Nous étudierons les gauches germanophones dans les différents pays d’Europe centrale et orientale où elles étaient présentes (Tchécoslovaquie, Pologne, Hongrie, Roumanie...), mais aussi en Europe occidentale (France, Danemark). Nous rechercherons leur positionnement par rapport à leurs États respectifs, aux pays germanophones, aux autres minorités nationales et aux gauches germanophones et non germanophones. Nous nous intéresserons notamment aux stratégies développées face au national-socialisme, à l’austrofascisme et aux divers régimes autoritaires européens.

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