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Beitragsaufruf - Politikwissenschaften
Demokratie an der Universität: die eigene Stimme hörbar machen
In Frankreich wie auch im Ausland prägen Debatten über Demokratie zahlreiche gesellschaftliche Bereiche. Die Universität erweist sich dabei als ein besonders geeigneter Ort der Beobachtung und Reflexion. Als Raum akademischer und staatsbürgerlicher Bildung sowie der Vermittlung und kollektiver Erprobung von Wissen ist sie zugleich ein Laboratorium demokratischer Praktiken.
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Paris
Thematische Schule - Mittelalter
Relektüren, (Re)Emergenzen, Appropriationen: Was tun mit der Kunst der Vergangenheit?
Dieser Dialog zwischen verschiedenen Epochen, der sowohl im Zentrum des künstlerischen Schaffens als auch der Erzählung der Disziplin Kunstgeschichte steht, wird Thema der École de Printemps 2026 sein. Die Vorschläge für Vorträge können Fallstudien präsentieren, in denen ein Werk oder eine Werkgruppe frühere Bilder, Objekte oder Denkmäler zitiert, wiederholt, übernimmt oder neu adaptiert. In den Vorträgen können außerdem historiografische Neuinterpretationen analysiert werden, indem sie diese als transhistorische Interventionen und Wiederaneignungen betrachten – sei es in textueller, visueller oder musealer Form.
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Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften
Mehrsprachigkeit und Austausch von Wissen, Vorstellungen und Kompetenzen
Welche Dynamiken, welche Schwachstellen?
In L’économie du 20e siècle erklärte der französische Ökonom, François Perroux, dass „wir keine umfassende, kohärente und anwendbare Theorie für das haben, was ich als ‚Dominanz-Effekt‘ bezeichnen möchte“. Warum sollte man von Herrschaftsverhältnissen sprechen, wenn es um den Austausch von Wissen, Vorstellungen und Kompetenzen im Zusammenhang mit der Sprachenvielfalt geht? Wo es Zirkulation, Verlagerung und Transfer gibt, gibt es auch Unterschiede in den Ebenen, was bedeutet, dass Wissen, Vorstellungen und Kompetenzen nicht überall gleichzeitig und auf die gleiche Weise entstehen, was zu Unterschieden, Ungleichgewichten und potenziellen Konflikten führt.
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Stipendien, Preise und Stellenangebote - Geschichte
Preis der IGHA “Jean-François Bergier” zur historischen Alpenforschung (2026)
Der Prix Bergier wird von der Internationalen Gesellschaft für historische Alpenforschung (IGHA), der zum Gedenken an Jean-François Bergier verliehen, der die Gesellschaft gefördert und mitbegründet hat. Er wird alle zwei Jahre verliehen und hat zum Ziel, die Forschung seitens junger Wissenschaftler/innen zur Geschichte der Alpen - und zu den europäischen Berggebieten im Allgemeinen - zu fördern.
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Freiburg
Marginalität im Mittelalter: Ausdrucksformen und Deutungen
Jeunes Chercheur·euses Médiévistes (JCM)
Das traditionelle Kolloquium der Jeunes Chercheur·euses Médiévistes (JCM) finden dieses Jahr am 12. und 13. März 2026 an der Universität Freiburg im Üechtland statt. In interdisziplinärer Ausrichtung sind sie dem Thema der Marginalität im Mittelalter gewidmet.
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Akteure und Vorstellungen des Naturschutzes in Berggebieten: eine globale Perspektive (Ende 18.–Anfang 21. Jahrhundert)
Die Konferenz «Die Umwelt auf dem Gipfel» baut auf Studien zu Umweltfragen in Berggebieten auf und steht in direktem Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt «La mondialisation des Alpes, du paysage à l’environnement», das zwischen 2022 und 2026 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Freiburg durchgeführt und vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird. Sie möchte die schrittweise Integration des Themas Umweltschutz in den verschiedenen Gebirgsregionen der Erde zwischen dem Ende des 18. und dem Beginn des 21. Jahrhunderts untersuchen. Das Internationale Jahr der Berge 2022 bildet dabei für die Betrachtung die obere zeitliche Klammer.
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Poitiers
Beitragsaufruf - Politikwissenschaften
Prinzipien, Praktiken und Herausforderungen in einer globalisierten Welt
Diese Tagung soll die Demokratie an der Universität als Prinzip, Wert und Praxis in Frankreich und international untersuchen. Sie gliedert sich in zwei Teile – einen nationalen und einen vergleichenden – sowie in zwei thematische Achsen: einerseits die Ausübung der Demokratie in institutionellen Strukturen (Governance, Wahlen, erweiterter Zugang, Reformen), andererseits nicht-institutionelle Formen (studentische Mobilisierungen, partizipative Demokratie, akademische Freiheiten). Ziel ist es, Herausforderungen, Akteure und demokratische Dynamiken im Kontext einer globalisierten Universität zu analysieren.
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Paris
Ein „totaler“ Ansatz für den Dritten Mithridatischen Krieg (73-63 v. Chr.)
Dieses Symposium bietet eine Aufarbeitung des Dritten Mithridates-Krieges (73-63 v. Chr.), um die kriegerischen, politischen, kulturellen und sozialen Realitäten in ihrem systemischen Aspekt zu rekonstruieren.
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Grenoble
Römische Jugend(en) von Octavian bis Nero
Neronia XII, Internationaler SIEN-Kongress
Le thème retenu cette année est celui de la jeunesse, sa place dans la société, ses expériences et ses représentations d'Octave à Néron (44 av. J.-C. à 68 apr. J.-C.). Les communications attendues seront centrées sur la jeunesse, possiblement en relation avec d’autres âges (l’enfance et l’âge mûr). On peut prendre en compte toutes les sources, dans toutes les langues vernaculaires de l’empire romain, et de toute nature, épigraphiques, numismatiques, papyrologiques, littéraires, juridiques et bien sûr iconographiques.
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Freiburg
Vom Gemüsegarten zum Hortus Conclusus. Die volle Blüte des mittelalterlichen Gartens
XIVe Studientage von den Jungen Mediävistischen Forschern (JCM)
Aus einer interdisziplinären und mehrsprachigen Perspektive werden diese Studientage sich dem Thema des mittelalterlichen Gartens widmen. Ob Speise- oder Lustgarten, höfischer oder philosophischer Garten, Liebes- oder Medizingarten, Hortus Conclusus oder Deliciarum - die mittelalterlichen Gärten sind eine Welt, die es in all ihren Aspekten zu erforschen und zu kultivieren gilt.
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Mendrisio
Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Geschichte, Landschaften, Architektur und Erschliessung eines Kulturerbes
Die Jahresschrift Histoire des Alpes – Storia delle Alpi – Geschichte der Alpen widmet ihren 31. Band (2026) dem Thema «Klöster und Ordensgemeinschaften im Alpenraum». Nachdem zwischen dem mittleren 19. und frühen 20. Jahrhundert über die Geschichte der Ordensgemeinschaften intensiv geforscht wurde – insbesondere von Klerikern, die Schriftquellen sammelten, transkribierten und übersetzten, sowie Monographien herausgaben – ist seit mehreren Jahrzehnten ein erneutes Interesse für das Thema im Alpen- und Voralpenraum spürbar, das namentlich auf die archäologische Forschung und die Ausweitung der Fragestellung über Religiosität zurückzuführen ist sowie auf die Bestrebungen einzelner örtlicher Behörden zur Diversifizierung des touristischen Angebots.
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Poitiers
Ökonomien der Erneuerung und Transformation
Si la crise économique représente un moment de rupture et de bouleversement, la période post-crise peut être envisagée comme une « fête », au sens large du terme. Ici, la « fête », la période post-crise, n’est pas seulement une célébration mais un espace de relâchement des tensions, un temps de réinvention, de créativité collective, de production de nouvelles identités et de nouvelles relations. Ce colloque propose d’examiner comment, dans une perspective économique et organisationnelle, après les moments de crise, les sociétés se remodèlent, se reconstruisent et trouvent de nouvelles voies pour se transformer, tant d’un point de vue systémique que d’un point de vue discursif.
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Collection Société(s) : Langue(s) et culture(s) en dialogue
Das Substantiv Krise, abgeleitet vom griechischen Wort krisis, bedeutet „Urteil“ oder „Entscheidung“. In konzeptueller Hinsicht ist die Krise eine Krankheit. Diese Metapher rechtfertigt sich in diachronischer Perspektive durch die Etymologie der Krise als entscheidende Phase einer Krankheit, wobei der Begriff hier auch eine eruptive und disruptive Konnotation im Sinne eines „plötzlich eintretenden, stürmischen Anfalls“ hat. Die Tagung wird zwei sich ergänzende Schwerpunkte thematisieren: 1. Wirtschaftskrise / Krisenwirtschaft, 2. Diskurse in Krisenzeiten.
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Freiburg
Vom Gemüsegarten zum Hortus Conclusus. Die volle Blüte des mittelalterlichen Gartens.
Kolloquium den Jeunes Chercheur·euses médiévistes (JCM) 2025
Diese zwei Tage sind dem Thema des mittelalterlichen Gartens in einer interdisziplinären Perspektive gewidmet. Mittelalterliche Gärten in all ihren Facetten, ob als höfische oder philosophische Gärten, als Liebes- oder Heilgärten, als Hortus Conclusus oder Deliciarum, bilden eine Welt, die es zu jäten und zu kultivieren gilt.
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Beitragsaufruf - Studien zur Wissenschaft
Konservierung und Restaurierung bestickter Textilien von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert
Technè, n°60, 2025-2
Die Erforschung bestickter Textilien ist aus mehreren Gründen interessant: Sie kann sich auf die Stickerei selbst beziehen (Materialien, Techniken, Motive ...), auf den Stickgrund (Art, Zusammensetzung der Materialien, Webart ...) sowie auf die Verbindungen zwischen Stickerei und Stickgrund.
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Cagliari
Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften
“Imago Mundi”. Ein Überblick über Metaphern: Kreativität, Phraseologie und Diskurs
The guiding question of the conference will therefore be to try to specify the linguistic and conceptual functioning of the metaphor. More generally, the conference will welcome any contribution aimed at bringing out the relationships between metaphor and the three concepts in question: creativity, lexicalization and discourse. The analysis of metaphor can proceed from both a diachronic and synchronic perspective and address different types of corpora and texts. The conference will pay particular attention to the analysis of different types of discourse, in particular scientific, technological, media, tourism, advertising, political, legal, philosophical, historical, literary, artistic and educational/didactic discourse.
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Brünn
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Mehrsprachigkeit erforschen, praktizieren und leben
Third edition
Die Forschungen zur Sprachdidaktik und zur Entwicklung mehrsprachlicher Identitäten – bisher mehrheitlich auf institutionalisierte Lehr- und Lernorte wie Schulen und Universitäten fokussiert –, könnten, wie die drei Verben des Titels es andeuten, weitere Bereiche und Ansätze, sowie zusätzliche Berufe und Profile einbeziehen, die sich mit interkulturellen Realitäten und der Planung resp. Steuerung mehrsprachiger Räume beschäftigen. Das Kolloquium hat zum Ziel, Beiträge von Fachleuten aus den Bereichen Sprachdidaktik, Mehrsprachendidaktik und Sprachenpolitik zusammenzuführen.
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Die Kartografierung des Anderen
Im westlichen Raum ist die Kartierung des Anderen an sich kein präskriptiver Begriff für die Zuweisung fester Identitäten. Es geht vielmehr darum, die Verbindung zwischen diesen intersektionalen Identitäten des Anderen und den Besonderheiten der verschiedenen westlichen Raumformationen zu hinterfragen. Mit anderen Worten sind wir dazu aufgefordert, die Art und Weise zu überdenken, wie der Andere sich selbst autonom in den dominanten und marginalen Räumen der „normativen Ordnung“ der hegemonialen Gesellschaften definiert, und wie er sich in sie einfügt, um sie sich zu eigen zu machen - und dabei die bestehenden Unterdrückungssysteme in Frage stellt.
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Bern
Kolloquium - Vorgeschichte und Antike
Die provinzialrömische Gesellschaft im Fokus
Formen des Zusammenlebens und der Abgrenzung in den Westprovinzen Roms
L’Association pour l’archéologie romaine en Suisse (ARS) organise un colloque intitulé « La société provinciale romaine en question - Formes de coexistence et de distinction dans les provinces occidentales de Rome ». Sur ce thème longtemps réservé aux historiens et aux épigraphistes, l’archéologie pose un regard nouveau : quels indices matériels permettent l’identification de l’ordre social, tant à l’échelle du territoire, du site, que de l’individu ? C’est à ces questionnements essentiels que cette rencontre scientifique propose de répondre - ou du moins d’apporter quelques pistes de réflexion. 25 chercheuses et chercheurs originaires de Suisse, d’Allemagne, d’Autriche, de France, d’Espagne, du Royaume-Uni et des États-Unis sont attendus pour ces deux journées qui s’annoncent fructueuses.
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Zuerich
Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften
Das Romanische Seminar der Universität Zürich organisiert den zwölften Dies Romanicus Turicensis. Dieser Anlass richtet sich an junge Forscherinnen und Forscher der romanistischen Disziplinen (Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften) und bietet ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch in einem internationalen Kontext.
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