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Freiburg
Konferenzzyklus - Geistesgeschichte
Séminaire de recherche organisé durant le semestre de printemps 2026 (février-mai 2026) par la chaire d’esthétique et de philosophie de l’art (Prof. Emmanuel Alloa, université de Fribourg).
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Lyon
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Diese Nachwuchstagung möchte auf den Begriff der Bildung zurückkommen, der ein Schlüsselbegriff der europäischen Ideengeschichte ist. Ziel ist es, einerseits die Aufarbeitung der kanonischen Diskurse über die Bildung im 18. Jahrhundert fortzusetzen und andererseits die dissonanten oder marginalen Diskurse, die ihr ebenfalls gewidmet sind, zum Vorschein zu bringen. Diese Spannung zwischen Kanon und Rand wird innerhalb der philosophischen und religiösen Felder untersucht, in denen der Gedanke der Bildung entstand und sich weiterentwickelte.
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Paris
Kolloquium - Geistesgeschichte
Andere Sprachphilosophien: Der Deutsche Idealismus und sein Erbe
L’objectif du colloque est à la fois d’approfondir la pensée du langage de l’idéalisme allemand au XVIIIe et XIXe siècles et d’étudier la manière dont celle-ci a été reçue, héritée et discutée par la postérité philosophique au XXe siècle.
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Paris
Kolloquium - Vorgeschichte und Antike
Nec ut interpres sed ut... philosophus
Warum neue Ausgaben und neue Kommentare von Ciceros philosophischen Werken?
Par le colloque international « Nec ut interpres sed ut… philosophus : pourquoi éditer et commenter encore les textes philosophiques cicéroniens ? », nous nous fixions un objectif novateur dans l’univers philologique au sens large du terme : offrir un point de rencontre de différents horizons méthodologiques avec une approche kaléidoscopique du Corpus Leidense (De natura deorum, De divinatione, De fato, Timaeus, De legibus, Topica, Paradoxa Stoicorum, Lucullus), des Academici libri, des Tusculanae Disputationes, du De finibus bonorum et malorum et du De officiis.
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Saint-Denis
Fachtagung - Politikwissenschaften
Articuler les traditions politico-intellectuelles de l’écoféminisme français et allemand dans une perspective globale
Angesichts der ökologischen Krise hat das ökofeministische Denken, das in den späten 1970er und 1980er-Jahren als politisch-ethisches und theoretisches Feld entstanden ist, in den letzten zehn Jahren in den französischen und deutschen Debatten eine Blüte erlebt. Das Ziel der Konferenz ist es, zu untersuchen, wie ökofemi nistische Theorie in Frankreich und Deutschland gegenwärtig diskutiert wird und wie - in beiden nationalen Kontexten - die jeweiligen Traditionen ökofeministischen Denkens und Politik neu artikuliert, kritisiert und transformiert werden. Dabei wird die Frage von zentraler Bedeutung sein, wie post- und neokoloniale Machtverhältnisse, die die aktuelle ökologische Situation prägen, im ökofeministischen Denken thematisiert werden. Ziel der Konferenz ist es, die Traditionen ökofeministischen Denkens im französisch- und deutschsprachigen Raum, ihre ungleiche Verbreitung und ihre gegenwärtigen Re-Artikula tionen neu zu bewerten
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Freiburg
Vom Gemüsegarten zum Hortus Conclusus. Die volle Blüte des mittelalterlichen Gartens.
Kolloquium den Jeunes Chercheur·euses médiévistes (JCM) 2025
Diese zwei Tage sind dem Thema des mittelalterlichen Gartens in einer interdisziplinären Perspektive gewidmet. Mittelalterliche Gärten in all ihren Facetten, ob als höfische oder philosophische Gärten, als Liebes- oder Heilgärten, als Hortus Conclusus oder Deliciarum, bilden eine Welt, die es zu jäten und zu kultivieren gilt.
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Stipendien, Preise und Stellenangebote - Geistesgeschichte
Politik der Aufklärung - Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters / Mitarbeiterin
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Politik der Aufklärung“ (GRK 2999/1) ist am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) eine befristete Stelle zum 01.04.2025 bis 31.03.2030 (60 Monate) als Wissenschaftliche*r Mitarbeiterin*Mitarbeiter (m-w-d) in Vollzeit zu besetzen.
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Paris
Kolloquium - Geistesgeschichte
Max Scheler und das Ressentiment
Ce colloque porte sur le thème du « ressentiment » dans la philosophie du phénoménologue allemand Max Scheler (1874-1928), en particulier dans son ouvrage consacré à cette notion, traduit en français dès 1933, ainsi que sur l’actualité, notamment politique, de ce concept, qui revient aujourd’hui sur le devant de la scène. Ainsi, la dernière réédition de la traduction française du livre de Scheler a fait l’objet d’importantes recensions dans les journaux Le Monde et Libération en 2022.
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| Paris 02 Bourse
Kolloquium - Geistesgeschichte
Während die philosophische Rezeption des Deutschen Idealismus und der Frühromantik bereits Gegenstand einer Reihe Untersuchungen gewesen ist, hat sich die Forschung bisher nur wenig mit der Frage ihrer Kenntnis und ihrer Verwendung durch Künstler befasst. Die Konferenz soll einen interdisziplinären Dialog über die Rolle der Entdeckung der Klassischen Deutschen Philosophie in der europäischen und amerikanischen bildenden Kunst vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute ermöglichen.
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Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Nachhaltige Entwicklung antizipieren und planen?
Zum konstruktiven Umgang mit Ungewissheit und Unsicherheit
Im Rahmen des deutsch-französischen Projektes „Gesellschaftliche Transformation auf dem Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung“ laden mehrere Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen zum inter- und transdisziplinären Austausch mit Blick auf die Bedeutung und Entwicklung von Transformationsprozessen ein.
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Paris
Gesellschaftliche Transformationen. Neue Qualitäten durch gesellschaftliche Interaktionen
In Transformationsprozessen verdichten sich sowohl Phänomene als auch Wahrnehmungen von gesellschaftlichem Wandel. Strukturen, Ordnungen und Erfahrungen ändern sich in solchen Phasen ebenso wie die Selbstdeutungen der Gesellschaft. In Transformationsprozessen löst sich ein vormals stabiler(er) Systemzustand auf und mit und in Übergangsphasen konfiguriert sich das System neu.
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Paris
Die Rezeption der klassischen deutschen Philosophie von Künstlern, vom 19. Jahrhundert bis heute
Während die Rezeption der klassischen deutschen Philosophie durch französische Philosophen Gegenstand einer Reihe von Studien gewesen ist, insbesondere dank der Ausweitung der Studien über den Kulturtransfer, hat sich die Forschung noch wenig mit der Frage ihrer Kenntnis und ihrer Verwendung durch Künstler befasst. Die Tagung soll einen interdisziplinären Dialog über die Rolle der Entdeckung der deutschen idealistischen und romantischen Philosophien bei europäischen und amerikanischen Künstlern (visuelle, darstellende und performative Kunst) vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Kunst ermöglichen.
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Freiburg
Kolloquium - Geistesgeschichte
Ästhetik & Kritik VI
Back to the Real! Ob in der Kunst oder in der Philosophie, in den letzten Jahren hat es einen regelrechten Run auf das Reale gegeben, unter Begriffen wie spekulativer Realismus, Neomaterialismus, Dokumentalität, Ökorealismus, spekulative Poetik oder objektorientierte Ästhetik. Erst allmählich wird deutlich, dass das, was diese Ansätze jeweils unter Realismus verstehen, mitunter weit auseinander liegt. Der Workshop setzt sich mit verschiedenen epistemischen und künstlerischen Strategien auseinander, um das sich stets zu entziehen drohende Reale zu erfassen, und fragt nach den Gründen für dieses neu entflammte Begehren nach der „Sache selbst“. Wenn es sich erweisen sollte, dass sich diese Spielarten von Realismus einzig und allein darin einig sind, dass die menschliche Perspektive zu dezentrieren gilt, läge dann möglicherweise in der Perspektivität der Schlüssel zu einem neuen Verständnis von Wirklichkeit?
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Toulouse
Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften
Der Pfingstmythos in Literatur, Übersetzung, Denken, Kunst
Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die sich mit der Aufnahme, Darstellung und Interpretation des Mythos vom Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) beschäftigen. Die konkurrierende Erzählung vom ‚Pfingstwunder’ (Apostelgeschichte 2,1-4) und ihre Rezeption haben dabei weitaus weniger Aufmerksamkeit erfahren. Dies gilt für die Exegese des Bibeltextes wie für seine verschiedenen Translationen in der Literatur, den Künsten, der Ideengeschichte und der Übersetzungswissenschaft. Der Mythos von Babel hat vorwiegend Vorstellungen von sprachlicher Vielfalt als ‚Unglück’ oder ‚Fluch’ genährt, wohingegen die Episode der ’Feuerzungen’, die auf die Apostel herabkommen und sie in universelle Übersetzer und Dolmetscher verwandeln, die in ihnen unbekannten Sprachen kommunizieren können, eine andere Auffassung von Mehrsprachigkeit, Sprache, Sinn und Übersetzbarkeit nahelegt.
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Berlin
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Politiken der Übersetzung: Aneignung, Kritik, Gastfreundschaft
Qui peut et doit décider si un texte doit être traduit, par qui, et dans quelle(s) langue(s) ? L’éditeur·e ? L’auteur·e ? Quels facteurs doivent jouer un rôle dans ces décisions : l’identité de l’auteur·e, son appartenance à un ou plusieurs groupes particuliers ? L’histoire d’une langue nationale est-elle pertinente ? Que penser, par exemple, du refus de l’auteure irlandaise Sally Rooney de collaborer avec des maisons d’édition israéliennes pour des raisons politiques, en empêchant ainsi de facto la traduction de ses œuvres ? Et, de manière générale, quels sont les rapports de force à l'œuvre dans l’acte de traduire ? C’est autour de cette question générale que s’articulera ce colloque, en évaluant les principaux modèles théoriques proposés pour penser la dimension politique de la traduction, à partir de pratiques concrètes, et dans une perspective interdisciplinaire.
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Freiburg
Aesthetics & Critique, V
Seit Jahrhunderten malen Künstler „nach der Natur“. Was bleibt von diesem ästhetischen Projekt in einer Welt, in der sich die Natur als bereits vollständig „anthropisiert“ erweist? Was bleibt von der Natur übrig, wenn sie nicht länger als das „Große Außen” gelten kann? Angesichts des Klimanotstands wird eine andere Politik der Natur dringlich, sowie eine andere Ästhetik. Wie lässt sich Natur denken, die nicht mehr jenseits von uns liegt, sondern uns durchwirkt? Wie vermag Natur umgekehrt jedoch auch als etwas anerkannt werden, dass immer schon durch Rekursivität, kurzum: durch Technik, geprägt ist? Natur nach der Natur bedeutet vielleicht nichts anderes als das: Natur entdeckt sich selbst als jene zweite Natur, die sie immer schon war. Als eine Natur der Kunst.
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Paris | Aubervilliers
Beitragsaufruf - Geistesgeschichte
Helmuth Plessner und das französische Denken
Dieser internationale Workshop visiert die Erforschung des Verhältnisses an, in dem die Philosophie Helmuth Plessners zur philosophischen Denken in Frankreich steht. Die Veranstaltung setzt sich das doppelte Ziel, zum einen die faktische Rezeption von Plessners Texten in der französischen Diskussion (sowohl durch Plessners Zeitgenossen als auch innerhalb des gegenwartsphilosophischen Panoramas), zum anderen den virtuellen Dialog zu untersuchen, der zwischen Plessners Denken und der modernen bzw. der zeitgenössischen Philosophie in Frankreich hergestellt werden kann.
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Lyon
Politische Bildung: Bildung zur Gesellschaftlichkeit, moralische und religiöse Bildung
Internationale Ansätze (19. - 21. Jahrhundert)
Große internationale Erhebungen wie die ICCS-Erhebung der IEA oder die Erhebung des europäischen Eurydice-Netzwerks haben sich der schulischen politischen Bildung in einer vergleichenden Perspektive gewidmet. Allerdings nehmen diese Untersuchungen kaum die nicht-schulischen Akteure der politischen Sozialisation und deren Beziehungen zur Schule in den Blick. Darüber hinaus gehen sie nur am Rande auf die Beziehungen der politischen Bildung zur Moralerziehung oder zu religiösen Segmenten im Komplex der gesellschaftlichen Bildung ein. Das Kolloquium möchte dazu beitragen, in diesem Sinne über die regulativen Texte hinaus den Gesamtprozess der Herstellung von politischer Bildung und Bürgerschaftlichkeit zu diskutieren und politische Bildung auch unter Berücksichtigung dieser Dimensionen zu beleuchten. Die institutionellen, professionsspezifischen, wissenschaftlichen und politischen Herausforderungen der öffentlichen Bildungsmaßnahmen sollen zur Sprache gebracht werden.
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Paris | Saint-Germain-en-Laye
Kolloquium - Vorgeschichte und Antike
Ce colloque international souhaite renouveler les regards sur la Protohistoire européenne. Les sociétés protohistoriques ayant laissé peu de textes, les sites ou artefacts peuvent-ils nous renseigner sur la production immatérielle du savoir ? Des recherches récentes sur le comparatisme, en archéoastronomie, ethnomathématiques, paléopathologie ou bioarchéologie, montrent que ces sociétés produisaient du savoir et le transmettaient, soulevant la question des échanges de ces savoirs et technologies.
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Frankfurt am Main
Sous la direction du Labo junior Habiter/Wohnen (ENS de Lyon / Goethe Universität Frankfurt), ce colloque a pour objectif de définir la notion d’« inhabitable » dans l’histoire franco-allemande dès la fin du XIXe siècle et jusqu’à nos jours. Nous nous interrogerons aussi sur des représentations de l’inhabitable et les pratiques d’habiter l’inhabitable en France et en Allemagne.
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