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  • Toulouse

    Fachtagung - Sprachwissenschaften

    Frontières linguistiques - langue(s) et frontière(s)

    L’art de la traduction, dialecte et littérature, plurilinguisme littéraire

    Ces deux journées d’études doctorales porteront sur l’interaction des notions de langue(s) et de frontière(s). Compte tenu de l’ampleur et la complexité du sujet, elles s’articuleront autour de trois axes thématiques : mouvements et pérégrinations linguistiques à travers les frontières, pratique de la traduction d’hier à aujourd’hui, débats et discours théoriques sur les transferts linguistiques vs. les transferts linguistiques dans les débats et les discours théoriques.

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  • Freiburg

    Kolloquium - Geistesgeschichte

    Perspektiven des Realismus

    Ästhetik & Kritik VI

    Back to the Real! Ob in der Kunst oder in der Philosophie, in den letzten Jahren hat es einen regelrechten Run auf das Reale gegeben, unter Begriffen wie spekulativer Realismus, Neomaterialismus, Dokumentalität, Ökorealismus, spekulative Poetik oder objektorientierte Ästhetik. Erst allmählich wird deutlich, dass das, was diese Ansätze jeweils unter Realismus verstehen, mitunter weit auseinander liegt. Der Workshop setzt sich mit verschiedenen epistemischen und künstlerischen Strategien auseinander, um das sich stets zu entziehen drohende Reale zu erfassen, und fragt nach den Gründen für dieses neu entflammte Begehren nach der „Sache selbst“. Wenn es sich erweisen sollte, dass sich diese Spielarten von Realismus einzig und allein darin einig sind, dass die menschliche Perspektive zu dezentrieren gilt, läge dann möglicherweise in der Perspektivität der Schlüssel zu einem neuen Verständnis von Wirklichkeit?

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  • Paris

    Seminar - Mittelalter

    Quo Vadis. Wissensräume (digital) ergründen

    Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte in der mittelalterlichen Geschichte angesiedelt sind und/oder die Methoden der Digital Humanities als analytische Zugänge nutzen. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: sie stellen ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. 

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  • Wien

    Beitragsaufruf - Europa

    Städte im Umbruch

    Ein Rückblick auf historische Diskurse, Planungsentscheide und Erhaltungsstrategien

    Diese in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg (KDWT) und dem Forschungsverbund UrbanMetaMapping durchgeführte interdisziplinäre Tagung fragt: Welche gesellschaftlichen, planerischen und denkmalpflegerischen Phänomene begleiteten historische Transformationsprozesse von Städten und vor allem: (wie) wirkten sie zusammen? Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Beobachtung historischer Prozesse ziehen und was lässt sich daraus für aktuelle Entwicklungen ableiten? Im Zentrum des Interesses stehen historische Bewertungs-, Selektions- und Planungsprozesse im Bestand und die Diskurse unterschiedlicher Akteur:innen – Personen, Institutionen oder Organisationen – die diese Prozesse begleiteten. Gefragt wird auch nach den Auswirkungen von Planungs- und Erhaltungsentscheidungen nicht nur auf das bauliche, sondern auch auf das soziale Gefüge der Stadt.

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  • Beitragsaufruf - Soziologie

    Die Kartografierung des Anderen

    Im westlichen Raum ist die Kartierung des Anderen an sich kein präskriptiver Begriff für die Zuweisung fester Identitäten. Es geht vielmehr darum, die Verbindung zwischen diesen intersektionalen Identitäten des Anderen und den Besonderheiten der verschiedenen westlichen Raumformationen zu hinterfragen. Mit anderen Worten sind wir dazu aufgefordert, die Art und Weise zu überdenken, wie der Andere sich selbst autonom in den dominanten und marginalen Räumen der „normativen Ordnung“ der hegemonialen Gesellschaften definiert, und wie er sich in sie einfügt, um sie sich zu eigen zu machen - und dabei die bestehenden Unterdrückungssysteme in Frage stellt.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Europa

    Judith Schalansky et le livre, mémoire du monde

    Als studierte Kunsthistorikerin und Buchgestalterin schafft Judith Schalansky (1980 in Greifswald geboren) Buchobjekte, die die Buchgeschichte reflektieren und von Monika Schmitz-Emans der sogenannten Buchliteratur zugeordnet werden. Für ihre Bücher hat sie schon zahlreiche renommierte Preise in Deutschland und im Ausland bekommen, kürzlich den Wortmeldungen-Literaturpreis für kritische Kurztexte. Diese Tagung über ihr Werk, die erste in Frankreich, setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Fragen, die ihr Schaffen aufwirft, ausgehend vom Buch als „physisches Objekt“ zu erkunden.

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  • Paris

    Fachtagung - Politikwissenschaften

    Paris als Standort der deutschen Diplomatie seit 1868

    Évolution du rôle et de la fonction du service diplomatique au XXe siècle

    Cette journée d’étude explore le potentiel et les défis d’une étude approfondie des activités diplomatiques sur le « site de Paris » et de ses spécificités. Deux approches seront privilégiées : une approche biographique, axée sur les ambassadeurs et les diplomates, qui doit permettre de saisir l’importance de Paris en tant que lieu de la diplomatie allemande, notamment pour les carrières diplomatiques, les expériences professionnelles et la construction de leurs réseaux. Parallèlement, une approche systématique s’interroge sur le rapport de forces institutionnel au sein duquel les ambassadeurs agissaient.

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  • Aubervilliers

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Transnationale Gemeinschaften und neue Soziabilitäten

    Esperanto Paradigme III

    L’atelier a pour but de mettre en perspective les expériences innovantes de constitution de réseaux informels, de pratiques de mobilité et d’échanges internationaux avec celle très précoce des espérantistes. Dans cet esprit, les propositions analysant d’autres organisations, sociétés et réseaux sont vivement encouragées. 

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  • Bern

    Kolloquium - Vorgeschichte und Antike

    Die provinzialrömische Gesellschaft im Fokus

    Formen des Zusammenlebens und der Abgrenzung in den Westprovinzen Roms

    L’Association pour l’archéologie romaine en Suisse (ARS) organise un colloque intitulé « La société provinciale romaine en question - Formes de coexistence et de distinction dans les provinces occidentales de Rome ». Sur ce thème longtemps réservé aux historiens et aux épigraphistes, l’archéologie pose un regard nouveau : quels indices matériels permettent l’identification de l’ordre social, tant à l’échelle du territoire, du site, que de l’individu ? C’est à ces questionnements essentiels que cette rencontre scientifique propose de répondre - ou du moins d’apporter quelques pistes de réflexion. 25 chercheuses et chercheurs originaires de Suisse, d’Allemagne, d’Autriche, de France, d’Espagne, du Royaume-Uni et des États-Unis sont attendus pour ces deux journées qui s’annoncent fructueuses.

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  • Paris

    Kolloquium - Geschichte

    Ein Prisma zum Verständnis des 17. Jahrhunderts: die diplomatische französische Korrespondenz zum westfälischen Friedenskongress

    Die französischen Korrespondenzen der Akten zum Westfälischen Frieden können neue Perspektiven auf die Gesellschaft des 17. Jahrhunderts eröffnen. Unter diesem Leitmotiv steht die Tagung “Ein Prisma zum Verständnis des 17. Jahrhunderts”. Die historisch-kritische Edition der Akten zum Westfälischen Frieden, der „Acta Pacis Westphalicae“ (APW) steht im Zentrum der Tagung. Das analytische Potential dieses Quellenbestandes für geschichtswissenschaftliche und benachbarte Perspektiven wird im interdisziplinären Gespräch erkundet, um damit weitere Forschungen in Frankreich und in Deutschland anzuregen.

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  • Straßburg

    Beitragsaufruf - Darstellung

    Die visionäre Zeichnung und ihr Wissen: Oriente

    Während der „Orient“ im 19. und 20. Jahrhundert zu einem zentralen Gegenstand der westlichen Vorstellungen und des westlichen Wissens wird, will der Workshop untersuchen, wie sich die visionäre Zeichnung dieses Themas annimmt. Die Herangehensweise an die visionäre Zeichnung für epistemologische und philosophische Transformationen in der Moderne zu öffnen, um zu verstehen, welche Rolle diese spielt. Ziel ist es, die Methoden der Kunstgeschichte durch eine Öffnung für die sich überschneidende Geschichte des künstlerischen, wissenschaftlichen und politischen Wissens zu erneuern, was - über die Definition einer visuellen Kultur hinaus - eine Auseinandersetzung mit ihren Konvergenzen und Divergenzen in Bezug auf Bilder und grafische Prozesse fördern soll. Der Workshop wird sich daher auf die Art und Weise konzentrieren, wie die visionäre Zeichnung des 19. und 20. Jahrhunderts an den Formen des visuellen Orientalismus teilnimmt oder sich von ihnen abgrenzt, die in der Kunstgeschichte bereits umfassend untersucht wurden.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Geschichte

    Politische Emotionen im 19., 20. und 21. Jahrhundert

    Durch drei Forschungsfelder (Feierlichkeiten und politische Versammlungen, Künste, Diskurse) fragt die Tagung empirisch nach der Rolle, den Bedeutungen und den Konsequenzen politischer Emotionen bei der Bildung von sozialen Gruppen und in der Festlegung von Regeln und Werten durch bestehende Gruppen als Grundlage für ihr gemeinsames Leben im 19., 20. und 21. Jahrhundert.

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  • Péronne

    Stipendien, Preise und Stellenangebote - Neuere und Zeitgeschichte

    Bourses Gerda Henkel du Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre

    Das Internationale Forschungszentrum des Historials de la Grande Guerre vergibt zusammen mit der Gerda Henkel Stiftung und dem Rat des Departements Somme jedes Jahr (nicht erneuerbare) Stipendien für Doktoranden (PhD), französische und ausländische Wissenschaftler aller Disziplinen, die über die Hintergründe, den Ablauf oder die Konsequenzen des Ersten Weltkriegs forschen.

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  • Paris

    Beitragsaufruf - Politikwissenschaften

    Alternance politique, continuité administrative ?

    Contribution à une sociologie politique de l’inertie des politiques publiques

    Das Kolloquium schlägt vor, die Auswirkungen der Logik des politischen Feldes auf die Staatstätigkeiten zu untersuchen. Dazu wird sich das Kolloquium auf die Analyse politischer Wechsel konzentrieren. Sie sind Momente institutionalisierter und regelmäßiger Krisen besonders geeignet, um den Einfluss des politischen Wettbewerbs auf den Staat zu analysieren. Mehrebenenanalyse und internationale Vergleiche werden erwünscht, insbesondere der Fall von revolutionären Ergebnissen (revolutionary outcome) und autoritären Regimen.

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  • Straßburg

    Beitragsaufruf - Frühe Neuzeit

    Die visionäre Zeichnung und ihr Wissen

    Porträts und Gesichter

    Der Workshop bietet die Gelegenheit, die Entwicklungen des Porträts und der Darstellung des Gesichts anhand der visionären Zeichnung des 19. und 20. Jahrhunderts zu erkunden. Als Teil des Forschungsprogramms zu den Schriften und Zeichnungen des Archivbestands von Théophile Bra (1797-1863), gefördert vom University of Strasbourg Institute for Advanced Studies – USIAS, hat er zum Ziel, die Herangehensweise an die visionäre Zeichnung für epistemologische und philosophische Transformationen in der Moderne zu öffnen, um zu verstehen, welche Rolle diese spielt. Er möchte die Methoden der Kunstgeschichte durch das Miteinbeziehen der Geschichte der Wissenschaften und der Kenntnisse über die Psyche, die Medizin und die Philosophie erneuern, und nicht nur eine visuelle Kultur definieren. Er möchte auch Überlegungen zu ihrer Kreativität hinsichtlich der Bilder und der grafischen Verfahren, welche sie gemeinsam haben, anstoßen.

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  • Wien

    Kolloquium - Epistemologie und Methoden

    Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter

    Das Belvedere Research Center setzt seine Tagungsreihe zur digitalen Transformation der Kunstmuseen mit der fünften Veranstaltung zum Thema fort. Während die Konferenz im Jahr 2022 binäre Konzepte wie analog/digital infrage stellte, setzt sich die Veranstaltung diesmal kritisch mit einem imaginierten Metaverse im kulturellen Feld auseinander. In vier Online-Themenblöcken und einem Workshop vor Ort thematisieren die jeweiligen Beiträge immersive Erfahrungen zwischen Virtualität und Realität, die Verlinkung von Kulturerbe-Daten, den Wertediskurs rund um das Metaverse und NFTs sowie die Selbstwahrnehmung und die soziale Rolle von Museen.

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  • Beitragsaufruf - Erziehung

    Mehrsprachigkeit und Sprachenpolitik in der Hochschulbildung und Forschung in Europa und darüber hinaus

    “Language education and multilingualism” Vol. 6 (2023)

    Der 6. Band der wissenschaftlichen, open-access Online-Zeitschrift von Langscape mit Peer-Review- Verfahren widmet sich dem Thema: Mehrsprachigkeit und Sprachenpolitik in der Hochschulbildung und Forschung in Europa und darüber hinaus.

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  • Zuerich

    Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften

    Langue et identité

    Das Romanische Seminar der Universität Zürich organisiert den zwölften Dies Romanicus Turicensis. Dieser Anlass richtet sich an junge Forscherinnen und Forscher der romanistischen Disziplinen (Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften) und bietet ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch in einem internationalen Kontext.

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  • Toulouse

    Beitragsaufruf - Sprachwissenschaften

    Der Pfingstmythos in Literatur, Übersetzung, Denken, Kunst

    Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die sich mit der Aufnahme, Darstellung und Interpretation des Mythos vom Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) beschäftigen. Die konkurrierende Erzählung vom ‚Pfingstwunder’ (Apostelgeschichte 2,1-4) und ihre Rezeption haben dabei weitaus weniger Aufmerksamkeit erfahren. Dies gilt für die Exegese des Bibeltextes wie für seine verschiedenen Translationen in der Literatur, den Künsten, der Ideengeschichte und der Übersetzungswissenschaft. Der Mythos von Babel hat vorwiegend Vorstellungen von sprachlicher Vielfalt als ‚Unglück’ oder ‚Fluch’ genährt, wohingegen die Episode der ’Feuerzungen’, die auf die Apostel herabkommen und sie in universelle Übersetzer und Dolmetscher verwandeln, die in ihnen unbekannten Sprachen kommunizieren können, eine andere Auffassung von Mehrsprachigkeit, Sprache, Sinn und Übersetzbarkeit nahelegt.

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  • Berlin

    Beitragsaufruf - Geistesgeschichte

    Politiken der Übersetzung: Aneignung, Kritik, Gastfreundschaft

    Qui peut et doit décider si un texte doit être traduit, par qui, et dans quelle(s) langue(s) ? L’éditeur·e ? L’auteur·e ? Quels facteurs doivent jouer un rôle dans ces décisions : l’identité de l’auteur·e, son appartenance à un ou plusieurs groupes particuliers ? L’histoire d’une langue nationale est-elle pertinente ? Que penser, par exemple, du refus de l’auteure irlandaise Sally Rooney de collaborer avec des maisons d’édition israéliennes pour des raisons politiques, en empêchant ainsi de facto la traduction de ses œuvres ? Et, de manière générale, quels sont les rapports de force à l'œuvre dans l’acte de traduire ? C’est autour de cette question générale que s’articulera ce colloque, en évaluant les principaux modèles théoriques proposés pour penser la dimension politique de la traduction, à partir de pratiques concrètes, et dans une perspective interdisciplinaire.

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